Insektensterben
Das Insektensterben ist allgegenwärtig. Doch wie geht man damit um, wenn es gar keine Bienen mehr gibt? Eine Möglichkeit versucht Caryl Lewys in „Wenn die Bienen schweigen“ darzustellen.
Die letzte Biene ist gestorben. Nun müssen Mädchen ab elf Jahren in Camps die Pflanzen per Hand und Pinsel bestäuben. Gelangen sie in die Pubertät, werden sie Zwangsverheiratet. Damit hat Protagonistin Jess ihre Probleme: ihre Mutter hat sie neben lesen und schreiben auch reflektierst Denken gelehrt. So kämpft Jess im Camp für ihre Freiheit…
Ich konnte mir das Szenario gut vorstellen. In einigen Ländern werden Blüten von Hand bestäubt- dadurch ist die Dystopie nicht unrealistisch. Und Lewis versteht es, die Welt detailreich und farbenfroh zu präsentieren. So lebt das Buch von der authentischen und realistischen Sprache, die durchaus Interesse wecken.
Das trifft auch auf Protagonistin Jess zu. Sie ist rebellisch, aber auch reflektiert, und hinterfragt die Gesetze, welche aus moderner, europäischer Sicht unmenschlich sind. Jess weiß, dass die Behandlung im Camp nicht in Ordnung ist und teilt dies in ihren Gedanken mit. Zudem stellt sie sich essentielle Fragen, welche auch ich mir beim lesen stelle. Was ist der Sinn dieses unterdrückten Lebens? Wem kann sie trauen? Wie kann sie dem Zwang entkommen und ihr Leben frei gestalten?
Leider werden diese Fragen nicht beantwortet. Stattdessen scheint Jess sich zwischenzeitlich im Kreis zu drehen und nicht voran zu kommen. Gleiches gilt für die Handlung. Es geht hin und her, nur nicht vorwärts. Das finde ich schade. So gebe ich vier Sterne für die Idee und Jess mit ihren wichtigen Fragen.
Die letzte Biene ist gestorben. Nun müssen Mädchen ab elf Jahren in Camps die Pflanzen per Hand und Pinsel bestäuben. Gelangen sie in die Pubertät, werden sie Zwangsverheiratet. Damit hat Protagonistin Jess ihre Probleme: ihre Mutter hat sie neben lesen und schreiben auch reflektierst Denken gelehrt. So kämpft Jess im Camp für ihre Freiheit…
Ich konnte mir das Szenario gut vorstellen. In einigen Ländern werden Blüten von Hand bestäubt- dadurch ist die Dystopie nicht unrealistisch. Und Lewis versteht es, die Welt detailreich und farbenfroh zu präsentieren. So lebt das Buch von der authentischen und realistischen Sprache, die durchaus Interesse wecken.
Das trifft auch auf Protagonistin Jess zu. Sie ist rebellisch, aber auch reflektiert, und hinterfragt die Gesetze, welche aus moderner, europäischer Sicht unmenschlich sind. Jess weiß, dass die Behandlung im Camp nicht in Ordnung ist und teilt dies in ihren Gedanken mit. Zudem stellt sie sich essentielle Fragen, welche auch ich mir beim lesen stelle. Was ist der Sinn dieses unterdrückten Lebens? Wem kann sie trauen? Wie kann sie dem Zwang entkommen und ihr Leben frei gestalten?
Leider werden diese Fragen nicht beantwortet. Stattdessen scheint Jess sich zwischenzeitlich im Kreis zu drehen und nicht voran zu kommen. Gleiches gilt für die Handlung. Es geht hin und her, nur nicht vorwärts. Das finde ich schade. So gebe ich vier Sterne für die Idee und Jess mit ihren wichtigen Fragen.