Nichts für schwache Nerven!
Dieses Buch hat mich wirklich beschäftigt. Schon während des Lesens musste ich immer wieder an The Handmaid’s Tale denken. Nicht, weil die Geschichten gleich sind, sondern wegen dieses beklemmenden Gefühls, das entsteht, wenn man merkt, wie schnell sich eine Gesellschaft verändern kann und wie Frauen in einem solchen System immer mehr Kontrolle über ihr eigenes Leben verlieren.
Der Ausgangspunkt mit den Bienen hat mir besonders gut gefallen. Bienen als Ursprung einer Entwicklung, die irgendwann so viel größer wird und die gesamte Gesellschaft verändert. Gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels fand ich das erschreckend. Dieser Sommer zeigt uns ja schon, wie extrem Hitze, Trockenheit und die Veränderungen unserer Umwelt werden können. Beim Lesen kam deshalb immer wieder der Gedanke auf: Was passiert, wenn es noch schlimmer wird? Wie würden wir reagieren, wenn unsere Lebensgrundlage tatsächlich bedroht ist?
Besonders beängstigend fand ich, wie leicht sich Unterdrückung mit Angst und dem Bedürfnis nach Sicherheit rechtfertigen lässt. Und wie schnell Frauen dabei wieder diejenigen sein könnten, die am meisten verlieren. Freiheit, Selbstbestimmung und die Möglichkeit, über den eigenen Körper und das eigene Leben zu entscheiden, sind plötzlich keine Selbstverständlichkeit mehr.
Der Schreibstil ist düster und sehr thrillerartig. Ich mochte diese Dynamik unglaublich gerne. Die Geschichte hatte für mich etwas Sogartiges und gleichzeitig immer eine unterschwellige Bedrohung. Je weiter ich gelesen habe, desto unwohler wurde mir und genau das hat für mich den Reiz ausgemacht.
Was mir besonders im Kopf geblieben ist, ist die Frage, wie viel von dieser Zukunft tatsächlich so unrealistisch ist. Vielleicht ist genau das das Beängstigende an diesem Buch. Es fühlt sich nicht wie eine völlig fremde dystopische Welt an, sondern wie eine mögliche Entwicklung, wenn wir irgendwann an einen Punkt kommen, an dem Angst, Ressourcenknappheit und Macht wichtiger werden als Freiheit und Gleichberechtigung.
Der Ausgangspunkt mit den Bienen hat mir besonders gut gefallen. Bienen als Ursprung einer Entwicklung, die irgendwann so viel größer wird und die gesamte Gesellschaft verändert. Gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels fand ich das erschreckend. Dieser Sommer zeigt uns ja schon, wie extrem Hitze, Trockenheit und die Veränderungen unserer Umwelt werden können. Beim Lesen kam deshalb immer wieder der Gedanke auf: Was passiert, wenn es noch schlimmer wird? Wie würden wir reagieren, wenn unsere Lebensgrundlage tatsächlich bedroht ist?
Besonders beängstigend fand ich, wie leicht sich Unterdrückung mit Angst und dem Bedürfnis nach Sicherheit rechtfertigen lässt. Und wie schnell Frauen dabei wieder diejenigen sein könnten, die am meisten verlieren. Freiheit, Selbstbestimmung und die Möglichkeit, über den eigenen Körper und das eigene Leben zu entscheiden, sind plötzlich keine Selbstverständlichkeit mehr.
Der Schreibstil ist düster und sehr thrillerartig. Ich mochte diese Dynamik unglaublich gerne. Die Geschichte hatte für mich etwas Sogartiges und gleichzeitig immer eine unterschwellige Bedrohung. Je weiter ich gelesen habe, desto unwohler wurde mir und genau das hat für mich den Reiz ausgemacht.
Was mir besonders im Kopf geblieben ist, ist die Frage, wie viel von dieser Zukunft tatsächlich so unrealistisch ist. Vielleicht ist genau das das Beängstigende an diesem Buch. Es fühlt sich nicht wie eine völlig fremde dystopische Welt an, sondern wie eine mögliche Entwicklung, wenn wir irgendwann an einen Punkt kommen, an dem Angst, Ressourcenknappheit und Macht wichtiger werden als Freiheit und Gleichberechtigung.