Realistische Dystopie
Wenn die Bienen schweigen von Caryl Lewis ist kein Blick in eine hoffnungsvolle Zukunft, sondern eine beklemmende Dystopie. Die Welt ist aus den Fugen geraten. Alle Bienen sind gestorben, Pflanzen werden nicht mehr bestäubt und tragen keine Früchte mehr. Was zunächst wie ein Gedankenspiel klingt, wirkt angesichts der heutigen Warnungen vor dem Insektensterben erschreckend realistisch.
Im Mittelpunkt steht die neunjährige Jess, die, wie alle Mädchen ihres Alters, in ein streng bewachtes Camp gebracht wird. Hinter Mauern und Zäunen verbringen die Kinder ihr Leben damit, Bäume und andere Pflanzen mit kleinen Pinseln von Hand zu bestäuben. Das Leben dort ist bis ins Detail reglementiert. Es gibt wenig zu essen, bewaffnete Bewacher überwachen jede Bewegung, und Freiheit existiert praktisch nicht.
Jess findet in ihrer Mitgefangenen Cass eine echte Freundin. Die beiden geben sich gegenseitig Halt und machen das harte Lagerleben überhaupt erst erträglich. Auch Eliot, einer der Bewacher, entwickelt Mitgefühl und unterstützt Jess.
Eigentlich ist dies ein Jugendbuch, doch ich habe es in nur zwei Tagen verschlungen. Es liest sich flüssig und entwickelt einen starken Sog. Besonders beeindruckt hat mich, wie realistisch und eindringlich das Leben im Lager geschildert wird. Die Geschichte wirkt wie eine Warnung davor, welche Folgen das Aussterben der Insekten tatsächlich haben könnte. Hoffen wir, dass diese Botschaft gehört wird.
Im Mittelpunkt steht die neunjährige Jess, die, wie alle Mädchen ihres Alters, in ein streng bewachtes Camp gebracht wird. Hinter Mauern und Zäunen verbringen die Kinder ihr Leben damit, Bäume und andere Pflanzen mit kleinen Pinseln von Hand zu bestäuben. Das Leben dort ist bis ins Detail reglementiert. Es gibt wenig zu essen, bewaffnete Bewacher überwachen jede Bewegung, und Freiheit existiert praktisch nicht.
Jess findet in ihrer Mitgefangenen Cass eine echte Freundin. Die beiden geben sich gegenseitig Halt und machen das harte Lagerleben überhaupt erst erträglich. Auch Eliot, einer der Bewacher, entwickelt Mitgefühl und unterstützt Jess.
Eigentlich ist dies ein Jugendbuch, doch ich habe es in nur zwei Tagen verschlungen. Es liest sich flüssig und entwickelt einen starken Sog. Besonders beeindruckt hat mich, wie realistisch und eindringlich das Leben im Lager geschildert wird. Die Geschichte wirkt wie eine Warnung davor, welche Folgen das Aussterben der Insekten tatsächlich haben könnte. Hoffen wir, dass diese Botschaft gehört wird.