Regt zum Nachdenken an
Vielleicht ist es nur gut, dass die alten Bilder verblassen, aber ich frage mich, ob die Menschen damals das, was sie hatten, wirklich zu schätzen wussten. Ob sie ihr Leben so, wie es war, geliebt haben. Oder dachten sie, es gibt noch etwas Besseres? Etwas mit mehr Glanz? Wollten sie mehr und haben auf dem Weg zu diesem Mehr zerstört, was sie schon hatten? – aus «Wenn die Bienen schweigen» -
Es gibt diese Bücher die lange nachhallen, zu denen die Gedanken immer wieder zurückkehren. Dieses Buch ist so eines. Es ist eine Dystopie und dennoch erschreckend realistisch. Da bleibt nur zu hoffen, dass die Zukunft niemals so aussehen wird.
Jess lebt in einer Welt wie wir sie so (noch) nicht kennen. Bestäubende Insekten gibt es nicht mehr, das Klima ist vor wenigen Generationen kollabiert. Anstatt als Gemeinschaft zusammen zu stehen dominieren weiterhin ekelhafte Verhältnisse aus Gier und Machtmissbrauch. Und einmal mehr ist es das weibliche Geschlecht das am meisten darunter leidet, ausgebeutet wird und die Selbstbestimmung verliert. Mädchen wie Jess bestäuben tagtäglich von Hand, gelebt wird in einem mit harter Hand geführtem Camp. Sobald die Mädchen zur Frau werden, werden sie zwangsverheiratet mit passenden Gen Matches. Jungen werden eingezogen und zu Wächtern gemacht. Schuldbildung gibt es keine mehr und lesen und schreiben können nur diejenigen, die es zu Hause gelernt haben. In all der Düsternis erinnern Jess die Pinsel mit denen sie bestäubt an ihre Leidenschaft zu zeichnen, zu malen und setzt damit den Grundstein einer Idee die der Anfang einer Revolution im Camp bedeutet.
Das Buch wird durchwegs aus der Sicht von Jess erzählt mit wenigen Rückblicken in die Welt vor dem Klimakollaps und spielt fast ausschließlich im Camp. Die Stimmung ist bedrückend, beklemmend, ernst und dennoch flackern immer wieder Hoffnungsschimmer durch in Form von Menschlichkeit, Empathie und Fantasie. Die Sprache ist einfach und dennoch eindringlich, die Botschaft eindeutig und aufrüttelnd: Halten wir Sorge zur Natur und Zueinander. Für mich gab es im Buch so viele Parallelen zur realen Welt, was mich mehr als nachdenklich macht. Es ist ein Jugendbuch, jedoch für alle Altersgruppen absolut lesenswert, denn die Themen darin gehen uns alle an. Es regt zum Nachdenken und Diskutieren an. Dieses Buch gehört für mich in die enge Auswahl meiner 2026 Top Bücher.
Es gibt diese Bücher die lange nachhallen, zu denen die Gedanken immer wieder zurückkehren. Dieses Buch ist so eines. Es ist eine Dystopie und dennoch erschreckend realistisch. Da bleibt nur zu hoffen, dass die Zukunft niemals so aussehen wird.
Jess lebt in einer Welt wie wir sie so (noch) nicht kennen. Bestäubende Insekten gibt es nicht mehr, das Klima ist vor wenigen Generationen kollabiert. Anstatt als Gemeinschaft zusammen zu stehen dominieren weiterhin ekelhafte Verhältnisse aus Gier und Machtmissbrauch. Und einmal mehr ist es das weibliche Geschlecht das am meisten darunter leidet, ausgebeutet wird und die Selbstbestimmung verliert. Mädchen wie Jess bestäuben tagtäglich von Hand, gelebt wird in einem mit harter Hand geführtem Camp. Sobald die Mädchen zur Frau werden, werden sie zwangsverheiratet mit passenden Gen Matches. Jungen werden eingezogen und zu Wächtern gemacht. Schuldbildung gibt es keine mehr und lesen und schreiben können nur diejenigen, die es zu Hause gelernt haben. In all der Düsternis erinnern Jess die Pinsel mit denen sie bestäubt an ihre Leidenschaft zu zeichnen, zu malen und setzt damit den Grundstein einer Idee die der Anfang einer Revolution im Camp bedeutet.
Das Buch wird durchwegs aus der Sicht von Jess erzählt mit wenigen Rückblicken in die Welt vor dem Klimakollaps und spielt fast ausschließlich im Camp. Die Stimmung ist bedrückend, beklemmend, ernst und dennoch flackern immer wieder Hoffnungsschimmer durch in Form von Menschlichkeit, Empathie und Fantasie. Die Sprache ist einfach und dennoch eindringlich, die Botschaft eindeutig und aufrüttelnd: Halten wir Sorge zur Natur und Zueinander. Für mich gab es im Buch so viele Parallelen zur realen Welt, was mich mehr als nachdenklich macht. Es ist ein Jugendbuch, jedoch für alle Altersgruppen absolut lesenswert, denn die Themen darin gehen uns alle an. Es regt zum Nachdenken und Diskutieren an. Dieses Buch gehört für mich in die enge Auswahl meiner 2026 Top Bücher.