Veränderung beginnt im Kleinen
"Wenn die Bienen schweigen" von Caryl Lewis ist eine wirklich fesselnde Hommage an die Bienen.
Das Aussterben der Bienen ist zwar die Grundlage der Geschichte, aber das Buch erzählt schlussendlich die Geschichte von einem ganz anderen Bienenvolk...
Im Alter von 11 Jahren, werden in einer Welt - in der die Bienen ausgestorben sind, junge Mädchen von ihren Familien eingezogen und Leben fortan, bis zum Einsetzen der Periode, in eigens für sie hergerichteten Camps. Während die Jungs im gleichen Alter zu Wächtern ausgebildet werden um die Camps und alle die darin leben zu beschützen, werden die Mädchen Tag für Tag zu Obstplantagen oder Gewächshäusern gefahren. Dort angekommen steigen sie mit einem Pinsel bewaffnet auf ihre Leitern, um jede einzelne Blüte von Hand zu bestäuben, statt der Bienen.
Jess kam erst viel später ins Camp, ihre Mama wollte sie und ihren Bruder vor diesem Schicksal bewahren. Während der Alltag von anderen Mädchen ihres Alters also von Blüten und Pollen bestimmt war, lernte Jess Geschichten aus der Vergangenheit und aus Büchern kennen. Unwillig diese zu vergessen, rüttelt sie an Dingen, an denen in dieser Gesellschaft nicht gerüttelt werden sollte.
Das Buch ist in meinen Augen ein kleines Kunstwerk, ich konnte es praktisch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil der Autorin liest sich hervorragend und man gleitet förmlich durch das Buch, getragen aus einer Wolke voller Traurigkeit und der Hoffnung, dass Jess und auch unsere Geschichte doch noch ein gutes Ende nimmt. Das Buch regt zum Nachdenken an und das soll es auch.
Wenn es mehr als eine leichte Lektüre sein darf, ohne Ausbrüche von Hormonschüben, dann ist dieses Buch genau das richtige. Gerne auch zum mehrfach lesen.
Das Aussterben der Bienen ist zwar die Grundlage der Geschichte, aber das Buch erzählt schlussendlich die Geschichte von einem ganz anderen Bienenvolk...
Im Alter von 11 Jahren, werden in einer Welt - in der die Bienen ausgestorben sind, junge Mädchen von ihren Familien eingezogen und Leben fortan, bis zum Einsetzen der Periode, in eigens für sie hergerichteten Camps. Während die Jungs im gleichen Alter zu Wächtern ausgebildet werden um die Camps und alle die darin leben zu beschützen, werden die Mädchen Tag für Tag zu Obstplantagen oder Gewächshäusern gefahren. Dort angekommen steigen sie mit einem Pinsel bewaffnet auf ihre Leitern, um jede einzelne Blüte von Hand zu bestäuben, statt der Bienen.
Jess kam erst viel später ins Camp, ihre Mama wollte sie und ihren Bruder vor diesem Schicksal bewahren. Während der Alltag von anderen Mädchen ihres Alters also von Blüten und Pollen bestimmt war, lernte Jess Geschichten aus der Vergangenheit und aus Büchern kennen. Unwillig diese zu vergessen, rüttelt sie an Dingen, an denen in dieser Gesellschaft nicht gerüttelt werden sollte.
Das Buch ist in meinen Augen ein kleines Kunstwerk, ich konnte es praktisch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil der Autorin liest sich hervorragend und man gleitet förmlich durch das Buch, getragen aus einer Wolke voller Traurigkeit und der Hoffnung, dass Jess und auch unsere Geschichte doch noch ein gutes Ende nimmt. Das Buch regt zum Nachdenken an und das soll es auch.
Wenn es mehr als eine leichte Lektüre sein darf, ohne Ausbrüche von Hormonschüben, dann ist dieses Buch genau das richtige. Gerne auch zum mehrfach lesen.