Wirklich nur Dystopie?
Das Jugendbuch „Wenn die Bienen schweigen“ von Caryl Lewis hat eine gewaltige Botschaft an uns alle.
Die Geschichte wird von Jess erzählt. Die Welt ist eine andere. Bienen sind verschwunden. Elfjährige Mädchen kommen in Camps an Obstplantagen und müssen nun von Hand Blüte um Blüte bestäuben. Unter ihnen sind auch Waisenkinder, teils noch jünger, ihnen wird ein besseres Leben versprochen. Im Alter von etwa 14 Jahen werden die Mädchen zwangsverheiratet, um ihrerseits für Nachkommen zu sorgen. Bis zu ihrer Heirat müssen sie die Haare wachsen lassen, denn aus den Haaren werden die Pinsel zur Bestäubung der Obstbäume gemacht…
Das Szenario einer erschreckend realistischen Dystopie mag man sich gar nicht vorstellen. Aber ein Funke Wahrheit schwingt mit. Den Bienen und anderen Insekten geht es gar nicht gut und in China werden seit Jahren die Bäume per Hand bestäubt.
Der Roman hat mir gut gefallen. Er ist genau so leise, wie das Bienensterben in Wirklichkeit geschieht. Die Atmosphäre ist sehr beklemmend. Die Autorin hat einen sehr mitreißenden Schreibstil, alles sehr wort- und bildgewaltig, so dass der Leser ein klares Bild vor Augen hat. Zudem kann der Leser seiner Fantasie freien Lauf lassen. Das Buch regt zum Nachdenken an. Nachdenken sollte man auf jeden Fall über unseren Umgang mit der Natur. Dieser Roman sollte in Schulen gelesen und diskutiert werden. Umweltschutz, Klimawandel und Feminismus sind aktueller denn je. Aber nicht nur Jugendliche sollten das Buch lesen, denn jeder Mensch ist angehalten aktiv etwas dagegen tun kann, dass dieses Horror-Szenario nicht Realität wird und unsere Enkel und Urenkel auch noch Bienen kennenlernen.
Von mir daher eine klare Leseempfehlung.
Die Geschichte wird von Jess erzählt. Die Welt ist eine andere. Bienen sind verschwunden. Elfjährige Mädchen kommen in Camps an Obstplantagen und müssen nun von Hand Blüte um Blüte bestäuben. Unter ihnen sind auch Waisenkinder, teils noch jünger, ihnen wird ein besseres Leben versprochen. Im Alter von etwa 14 Jahen werden die Mädchen zwangsverheiratet, um ihrerseits für Nachkommen zu sorgen. Bis zu ihrer Heirat müssen sie die Haare wachsen lassen, denn aus den Haaren werden die Pinsel zur Bestäubung der Obstbäume gemacht…
Das Szenario einer erschreckend realistischen Dystopie mag man sich gar nicht vorstellen. Aber ein Funke Wahrheit schwingt mit. Den Bienen und anderen Insekten geht es gar nicht gut und in China werden seit Jahren die Bäume per Hand bestäubt.
Der Roman hat mir gut gefallen. Er ist genau so leise, wie das Bienensterben in Wirklichkeit geschieht. Die Atmosphäre ist sehr beklemmend. Die Autorin hat einen sehr mitreißenden Schreibstil, alles sehr wort- und bildgewaltig, so dass der Leser ein klares Bild vor Augen hat. Zudem kann der Leser seiner Fantasie freien Lauf lassen. Das Buch regt zum Nachdenken an. Nachdenken sollte man auf jeden Fall über unseren Umgang mit der Natur. Dieser Roman sollte in Schulen gelesen und diskutiert werden. Umweltschutz, Klimawandel und Feminismus sind aktueller denn je. Aber nicht nur Jugendliche sollten das Buch lesen, denn jeder Mensch ist angehalten aktiv etwas dagegen tun kann, dass dieses Horror-Szenario nicht Realität wird und unsere Enkel und Urenkel auch noch Bienen kennenlernen.
Von mir daher eine klare Leseempfehlung.