Spionage Vibes
"wer zuerst lügt" von Ashley Elston
Ashley Elston ist bei uns noch relativ unbekannt, hat jedoch bereits mehrere YA-Romane veröffentlicht. Ihr Thriller „Wer zuerst lügt“, der im März 2024 im Knaur Verlag erschienen ist, sticht mit einer charakterstarken, eigenwilligen und vielschichtigen Protagonistin hervor – einer Meisterdiebin.
Gepaart mit tollen Plots und Twists lässt der Roman das Thriller-Herz höherschlagen: ganz ohne Blutvergießen, dafür mit Spionage-Vibes und einem Hauch eleganten Gezickes.
Lucca hat viele Gesichter und Namen, und jeder Alias erfordert neue Verwandlungskünste und Charaktereigenschaften, die Ashley Elston authentisch und glaubwürdig aufs Papier bringt. Gleich zu Beginn reisen wir in die Vergangenheit und lernen Lucca alias Evie in ihren Teenagerjahren kennen. Wir erfahren, wie sie zu ihrem Job gekommen ist. Ihre Wandlungen sind jedes Mal aufs Neue faszinierend – nicht nur dank anderer Kleidung, sondern durch ihre komplette Anpassungsfähigkeit.
Diese Einblicke in ihre früheren Aufträge sind dabei keineswegs wahllos, sondern fügen sich am Ende zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Es entwickelt sich ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel, denn obwohl Lucca seit Jahren für diese Organisation arbeitet, hat sie keine Ahnung, wer tatsächlich dahintersteckt.
Der Hauptstrang der Handlung liegt jedoch bei Evies neuestem Auftrag rund um Ryan – den offensichtlich perfekten Mann. Oder hat er etwas zu verbergen?
Der Thriller liest sich zwar leicht und flüssig, dennoch muss man bei „Wer zuerst lügt“ gedanklich am Ball bleiben. Es ist kein Thriller für zwischendurch: Die häufigen Perspektiv- und Zeitsprünge sorgen zwar für Spannung, erfordern aber auch Aufmerksamkeit, um den Überblick zu behalten.
Aber mit 400 Seiten war es dann ab dem letzten Drittel etwas zu viel. Zwar gab es einige Plots aber alles im allem hat es gefühlt zu lange gedauert ehe der große Showdown kam. Für mich waren es leider zu viele Schritte auf einer Stelle, Wiederholungen die das ganze gezogen haben ohne wirklich voranzukommen. Das Ende war allerdings überraschend.
Für mich war es das erste Mal einen Thriller mit Spionage Vibes zu lesen, und bis auf kleine Längen hatte ich eine spannende Zeit in diesem Thriller Genre.
Ashley Elston ist bei uns noch relativ unbekannt, hat jedoch bereits mehrere YA-Romane veröffentlicht. Ihr Thriller „Wer zuerst lügt“, der im März 2024 im Knaur Verlag erschienen ist, sticht mit einer charakterstarken, eigenwilligen und vielschichtigen Protagonistin hervor – einer Meisterdiebin.
Gepaart mit tollen Plots und Twists lässt der Roman das Thriller-Herz höherschlagen: ganz ohne Blutvergießen, dafür mit Spionage-Vibes und einem Hauch eleganten Gezickes.
Lucca hat viele Gesichter und Namen, und jeder Alias erfordert neue Verwandlungskünste und Charaktereigenschaften, die Ashley Elston authentisch und glaubwürdig aufs Papier bringt. Gleich zu Beginn reisen wir in die Vergangenheit und lernen Lucca alias Evie in ihren Teenagerjahren kennen. Wir erfahren, wie sie zu ihrem Job gekommen ist. Ihre Wandlungen sind jedes Mal aufs Neue faszinierend – nicht nur dank anderer Kleidung, sondern durch ihre komplette Anpassungsfähigkeit.
Diese Einblicke in ihre früheren Aufträge sind dabei keineswegs wahllos, sondern fügen sich am Ende zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Es entwickelt sich ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel, denn obwohl Lucca seit Jahren für diese Organisation arbeitet, hat sie keine Ahnung, wer tatsächlich dahintersteckt.
Der Hauptstrang der Handlung liegt jedoch bei Evies neuestem Auftrag rund um Ryan – den offensichtlich perfekten Mann. Oder hat er etwas zu verbergen?
Der Thriller liest sich zwar leicht und flüssig, dennoch muss man bei „Wer zuerst lügt“ gedanklich am Ball bleiben. Es ist kein Thriller für zwischendurch: Die häufigen Perspektiv- und Zeitsprünge sorgen zwar für Spannung, erfordern aber auch Aufmerksamkeit, um den Überblick zu behalten.
Aber mit 400 Seiten war es dann ab dem letzten Drittel etwas zu viel. Zwar gab es einige Plots aber alles im allem hat es gefühlt zu lange gedauert ehe der große Showdown kam. Für mich waren es leider zu viele Schritte auf einer Stelle, Wiederholungen die das ganze gezogen haben ohne wirklich voranzukommen. Das Ende war allerdings überraschend.
Für mich war es das erste Mal einen Thriller mit Spionage Vibes zu lesen, und bis auf kleine Längen hatte ich eine spannende Zeit in diesem Thriller Genre.