Unvorhersehbar
Ashley Elston hat mit „Wer zuerst lügt“ einen Thriller geschaffen, der das Genre der psychologischen Spannung auf ein neues Level hebt. Die Geschichte um Evie Porter beginnt wie ein klassischer Spionage-Roman, entpuppt sich aber schnell als ein hochkomplexes Katz-und-Maus-Spiel, bei dem die Jägerin plötzlich selbst zur Gejagten wird. Das Besondere an diesem Buch ist die moralische Grauzone, in der sich die Protagonistin bewegt: Man weiß, dass Evie eine professionelle Betrügerin ist, doch ihre Intelligenz und ihr Überlebensinstinkt machen sie so nahbar, dass man unweigerlich auf ihrer Seite steht.
Dieses Buch ist wie ein Puzzle, bei dem man erst am Ende merkt, dass man das Bild die ganze Zeit falsch herum gehalten hat. Ashley Elston schafft es meisterhaft, den Leser an der Nase herumzuführen. Man weiß von Anfang an, dass Evie eine Betrügerin ist, aber man ertappt sich dabei, wie man trotzdem bedingungslos mit ihr mitfiebert. Besonders das Finale ist so konstruiert, dass man das Buch danach am liebsten sofort noch einmal lesen möchte, um die versteckten Hinweise zu finden.Wer Bücher mag, in denen die Hauptfigur den Gegnern (und den Lesern) immer zwei Schritte voraus ist, wird „Wer zuerst lügt“ mögen. Es ist kein klassischer "Blut-und-Morde"-Thriller.
Dieses Buch ist wie ein Puzzle, bei dem man erst am Ende merkt, dass man das Bild die ganze Zeit falsch herum gehalten hat. Ashley Elston schafft es meisterhaft, den Leser an der Nase herumzuführen. Man weiß von Anfang an, dass Evie eine Betrügerin ist, aber man ertappt sich dabei, wie man trotzdem bedingungslos mit ihr mitfiebert. Besonders das Finale ist so konstruiert, dass man das Buch danach am liebsten sofort noch einmal lesen möchte, um die versteckten Hinweise zu finden.Wer Bücher mag, in denen die Hauptfigur den Gegnern (und den Lesern) immer zwei Schritte voraus ist, wird „Wer zuerst lügt“ mögen. Es ist kein klassischer "Blut-und-Morde"-Thriller.