Düster und fesselnd
Ich war mir bei „West of Wicked“ von Nikki St. Crowe erst gar nicht so sicher, ob es wirklich meins ist. Der Einstieg hat mich dann aber schneller gepackt, als ich gedacht hätte. Irgendwas an der Stimmung hat direkt funktioniert, dieses leicht Unheimliche, das sich durchzieht.
Was ich mochte, ist dieses Gefühl, dass nie alles ganz klar ist. Die Figuren sind nicht unbedingt einfach einzuordnen, manches bleibt lange vage und genau das hat mich neugierig gemacht. Ich habe öfter gedacht, dass ich jetzt weiß, worauf es hinausläuft, und lag dann doch wieder daneben.
Zwischendurch gab es Szenen, die sich ziemlich intensiv angefühlt haben, nicht unbedingt im positiven Sinn, sondern eher so, dass man kurz innehalten muss. Das fand ich spannend, auch wenn ich nicht alles davon gebraucht hätte. Es passt aber zur Geschichte und zur Welt, die hier aufgebaut wird.
Der Schreibstil liest sich flüssig, ohne groß aufzufallen. Ich bin gut durchgekommen und habe das Buch auch ziemlich schnell beendet, einfach weil ich wissen wollte, wie sich alles entwickelt. Gleichzeitig hätte ich mir an ein paar Stellen gewünscht, dass Dinge etwas mehr Raum bekommen. Manche Entscheidungen oder Entwicklungen kamen für mein Gefühl ein bisschen abrupt.
Trotzdem hat es mich insgesamt gut unterhalten. Es ist definitiv nichts, was ich jedem empfehlen würde, aber wenn man auf düstere, leicht unangenehme Geschichten steht, kann das hier genau richtig sein.
Was ich mochte, ist dieses Gefühl, dass nie alles ganz klar ist. Die Figuren sind nicht unbedingt einfach einzuordnen, manches bleibt lange vage und genau das hat mich neugierig gemacht. Ich habe öfter gedacht, dass ich jetzt weiß, worauf es hinausläuft, und lag dann doch wieder daneben.
Zwischendurch gab es Szenen, die sich ziemlich intensiv angefühlt haben, nicht unbedingt im positiven Sinn, sondern eher so, dass man kurz innehalten muss. Das fand ich spannend, auch wenn ich nicht alles davon gebraucht hätte. Es passt aber zur Geschichte und zur Welt, die hier aufgebaut wird.
Der Schreibstil liest sich flüssig, ohne groß aufzufallen. Ich bin gut durchgekommen und habe das Buch auch ziemlich schnell beendet, einfach weil ich wissen wollte, wie sich alles entwickelt. Gleichzeitig hätte ich mir an ein paar Stellen gewünscht, dass Dinge etwas mehr Raum bekommen. Manche Entscheidungen oder Entwicklungen kamen für mein Gefühl ein bisschen abrupt.
Trotzdem hat es mich insgesamt gut unterhalten. Es ist definitiv nichts, was ich jedem empfehlen würde, aber wenn man auf düstere, leicht unangenehme Geschichten steht, kann das hier genau richtig sein.