Guter Anfang, gutes Ende, dazwischen leider nicht so überzeugend

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Dorothy ist als Kind auf der Farm abgegeben worden und hatte immer das Gefühl, nicht wirklich dazuzugehören. Trotzdem liebt sie ihren Onkel und ihre Tante und als sie mit einem Wirbelsturm samt dem Haus ins ferne Oz gewirbelt wird, hat sie nur einen Gedanken: Sie muss wieder nach Hause finden. Dabei lässt sie sich weder von einer Hexe, noch von anderen komischen Wesen aufhalten und findet schnell Verbündete neben ihrem Hund Toto.

Das Buch ist aus vielen verschiedenen Perspektiven, wobei die von Dorothy dominiert. Sie ist eine interessante Protagonistin aber manchmal schwer zu greifen, genauso wie die anderen Charaktere. Ich konnte zu keinem eine wirkliche Verbindung aufbauen, außer zu Dorothy.

Der Schreibstil ist am Anfang etwas ungewohnt, hat mir dann allerdings ganz gut gefallen. Zusammen mit dem Beginn und dem Ende des Buches war er der Grund dafür, dass ich dem Buch letztendlich 3 Sterne gegeben habe.

Im Verlauf des Buches verliert sich die Handlung in Wendungen, Perspektivwechseln und Vorhersehbarkeit und hat sich dadurch für meinen Geschmack ziemlich gezogen. Dorothy dreht sich immer wieder im Kreis, hinterfragt wenig die Handlung der Nebencharaktere und verhält sich in meinen Augen ziemlich naiv.

Die Lovestory war für mich ziemlich aufgesetzt und konnte mich wirklich gar nicht überzeugen, genauso wie der Spice, den ich unnötig, unpassend und halbherzig fand. Darauf hätte ich sehr gut verzichten können.

Insgesamt hat mich das Buch zwischenzeitlich ganz gut unterhalten, hat aber seine Längen und konzentriert sich meiner Meinung nach sehr auf eine Handlung, die sich um Nichtigkeiten dreht. Eine Verbindung zu den Protagonisten aufzubauen war für mich aufgrund der vielen Perspektivwechsel wirklich nicht einfach und wäre das spannende Ende nicht gewesen, wären es noch weniger Sterne geworden.