Leider nicht überzeugend
„West of Wicked –Folge deinem Verlangen“ von Nikki St. Crowe ist ein Retelling vom Zauberer von Oz.
Solche Nacherzählungen finde ich immer sehr interessant, weil wir dadurch neue Perspektiven auf Figuren und Handlungen bekommen, die wir bereits kennen und lieben. Sie bringen oft einen frischen Blickwinkel mit sich, und es zieht mich immer sehr in den Bann zu sehen, was die Fantasie der Autorin oder des Autors in dieser Welt erschaffen wird. Allerdings hat mich dieses Buch leider nicht so überzeugt, wie ich gehofft hatte. Es gibt zwar immer noch einzigartige Elemente in der Geschichte, und ich kann es wertschätzen, wie gründlich die Autorin uns in ihre Welt eingeführt hat, aber gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass sie sich stellenweise zu stark an das Original geklammert hat – und das hat mich etwas gestört.
Der Schreibstil wirkte auf mich eher langweilig und hat mich zwischendurch regelrecht aus der Geschichte herausdriften lassen. Ich mag es überhaupt nicht, wenn im Grunde nichts geschieht außer ausschweifenden Beschreibungen. Außerdem konnte ich zu keiner der Figuren wirklich eine Verbindung aufbauen. Meiner Meinung nach gab es hier zu viele Perspektiven, um vollständig in eine einzelne einzutauchen. Zumindest Cleos Perspektive hätte meiner Ansicht nach komplett weggelassen werden können, um stattdessen ein stärkeres zweites Buch mit ihr aufzubauen. Manche Perspektiven mochte ich mehr als andere, aber ich hätte mir gewünscht, länger bei ihnen bleiben zu können, statt ständig zwischen ihnen hin- und herzuwechseln.
Das Ende der Geschichte war allerdings eine gelungene Wendung und wahrscheinlich der einzige Teil, der bei mir echtes Interesse geweckt hat. Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob das ausreicht, damit ich weiterlese. Für mich hatte das Buch viel Potenzial als Oz-Nacherzählung mit guten Ideen, die jedoch unter einer überladenen Erzählperspektive, fehlender Tiefe bei den Figuren und einer stellenweise zu zähen Umsetzung leidet. ⭐️2/5⭐️
Solche Nacherzählungen finde ich immer sehr interessant, weil wir dadurch neue Perspektiven auf Figuren und Handlungen bekommen, die wir bereits kennen und lieben. Sie bringen oft einen frischen Blickwinkel mit sich, und es zieht mich immer sehr in den Bann zu sehen, was die Fantasie der Autorin oder des Autors in dieser Welt erschaffen wird. Allerdings hat mich dieses Buch leider nicht so überzeugt, wie ich gehofft hatte. Es gibt zwar immer noch einzigartige Elemente in der Geschichte, und ich kann es wertschätzen, wie gründlich die Autorin uns in ihre Welt eingeführt hat, aber gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass sie sich stellenweise zu stark an das Original geklammert hat – und das hat mich etwas gestört.
Der Schreibstil wirkte auf mich eher langweilig und hat mich zwischendurch regelrecht aus der Geschichte herausdriften lassen. Ich mag es überhaupt nicht, wenn im Grunde nichts geschieht außer ausschweifenden Beschreibungen. Außerdem konnte ich zu keiner der Figuren wirklich eine Verbindung aufbauen. Meiner Meinung nach gab es hier zu viele Perspektiven, um vollständig in eine einzelne einzutauchen. Zumindest Cleos Perspektive hätte meiner Ansicht nach komplett weggelassen werden können, um stattdessen ein stärkeres zweites Buch mit ihr aufzubauen. Manche Perspektiven mochte ich mehr als andere, aber ich hätte mir gewünscht, länger bei ihnen bleiben zu können, statt ständig zwischen ihnen hin- und herzuwechseln.
Das Ende der Geschichte war allerdings eine gelungene Wendung und wahrscheinlich der einzige Teil, der bei mir echtes Interesse geweckt hat. Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob das ausreicht, damit ich weiterlese. Für mich hatte das Buch viel Potenzial als Oz-Nacherzählung mit guten Ideen, die jedoch unter einer überladenen Erzählperspektive, fehlender Tiefe bei den Figuren und einer stellenweise zu zähen Umsetzung leidet. ⭐️2/5⭐️