Nostalgie trifft… irgendwie nicht ganz mein Ding
Ich glaube, ich wollte dieses Buch lieben. Wirklich. Oz war früher mein absoluter Comfort-Film, pure Kindheitsmagie, und genau deshalb musste ich West of Wicked einfach lesen. Die Idee von einem düsteren Retelling? Aber irgendwie hat es mich nicht so gepackt, wie ich gehofft hatte.
Der Einstieg war noch richtig vielversprechend, vor allem die neue Version von Dorothy fand ich spannend. Dieses etwas roughere, weniger „brave“ Setting hatte echt Potenzial. Auch die ganzen kleinen Anspielungen aufs Original haben bei mir direkt dieses Nostalgie-Gefühl ausgelöst, als würde man alte Erinnerungen durch einen dunkleren Filter anschauen.
Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hatte ich dieses Gefühl von „da fehlt irgendwas“. Die Welt war zwar interessant, aber teilweise etwas chaotisch erklärt, mit vielen Charakteren und POVs, ohne dass ich wirklich eine Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Ich hab mich oft eher an der Oberfläche bewegt, statt richtig reingezogen zu werden.
Die Story selbst war okay, aber nicht super packend. Es passiert schon einiges, aber irgendwie ohne diesen richtigen Sog. Auch die Beziehungen konnten mich emotional nicht so greifen, wie ich es mir gewünscht hätte. Gerade da hätte ich mir mehr Tiefe und Entwicklung gewünscht.
Was ich aber sagen muss: Es liest sich schnell weg. So ein typisches „ich flieg durch die Seiten, aber es bleibt nicht komplett hängen“-Buch. Und das Ende hat auf jeden Fall genug Spannung, dass ich neugierig bin, wie es weitergeht.
Fazit:
Insgesamt für mich eher ein solides, aber kein besonderes Retelling. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass meine Erwartungen durch meine Liebe zu Oz viel zu hoch waren.
Der Einstieg war noch richtig vielversprechend, vor allem die neue Version von Dorothy fand ich spannend. Dieses etwas roughere, weniger „brave“ Setting hatte echt Potenzial. Auch die ganzen kleinen Anspielungen aufs Original haben bei mir direkt dieses Nostalgie-Gefühl ausgelöst, als würde man alte Erinnerungen durch einen dunkleren Filter anschauen.
Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hatte ich dieses Gefühl von „da fehlt irgendwas“. Die Welt war zwar interessant, aber teilweise etwas chaotisch erklärt, mit vielen Charakteren und POVs, ohne dass ich wirklich eine Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Ich hab mich oft eher an der Oberfläche bewegt, statt richtig reingezogen zu werden.
Die Story selbst war okay, aber nicht super packend. Es passiert schon einiges, aber irgendwie ohne diesen richtigen Sog. Auch die Beziehungen konnten mich emotional nicht so greifen, wie ich es mir gewünscht hätte. Gerade da hätte ich mir mehr Tiefe und Entwicklung gewünscht.
Was ich aber sagen muss: Es liest sich schnell weg. So ein typisches „ich flieg durch die Seiten, aber es bleibt nicht komplett hängen“-Buch. Und das Ende hat auf jeden Fall genug Spannung, dass ich neugierig bin, wie es weitergeht.
Fazit:
Insgesamt für mich eher ein solides, aber kein besonderes Retelling. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass meine Erwartungen durch meine Liebe zu Oz viel zu hoch waren.