Wo ist der Zauber?
Wenn man ein Retelling schreibt, ist es unablässig die Essenz des referierten Werkes einzufangen: Und daran scheitert "West of the Wicked" kläglich ...
Zugegeben: Bis jetzt hat mich kein Oz-Retelling richtig überzeugt: "Wicked" ist als Musical besser und "Dorothy Must Die" war in die Länge gezogen, aber sie haben zumindest das "Whimsy" von Oz eingefangen.
"West of the Wicked" will edgy und düster sein, sexy und brutal - und genau das war es auch, was "Wicked" als Buchreihe für mich unlesbar machte. Es gibt Hunderte oder sogar Tausende von Volks- und Kunstmärchen die eine bessere Vorlage abgeliefert hätten, aber man wollte wohl den "Wicked"-Hype mitnehmen. Die Charaktere sind alle langweilig und austauschbar. Im Prinzip liest man einen langen Epilog mit etwas Action und ein paar heißen Szenen, die mich aber schwer enttäuscht haben. Für mich endet die Reihe hier leider schon wieder.
Zugegeben: Bis jetzt hat mich kein Oz-Retelling richtig überzeugt: "Wicked" ist als Musical besser und "Dorothy Must Die" war in die Länge gezogen, aber sie haben zumindest das "Whimsy" von Oz eingefangen.
"West of the Wicked" will edgy und düster sein, sexy und brutal - und genau das war es auch, was "Wicked" als Buchreihe für mich unlesbar machte. Es gibt Hunderte oder sogar Tausende von Volks- und Kunstmärchen die eine bessere Vorlage abgeliefert hätten, aber man wollte wohl den "Wicked"-Hype mitnehmen. Die Charaktere sind alle langweilig und austauschbar. Im Prinzip liest man einen langen Epilog mit etwas Action und ein paar heißen Szenen, die mich aber schwer enttäuscht haben. Für mich endet die Reihe hier leider schon wieder.