Drachen und Prinzipien
Die siebzehnjährige Farren Walsh arbeitet mit Bronze - was sie unter die Silberarbeiter setzt. Jene wie James Murphy, der im gleichen Alter ist, aber aus einer sehr einflussreichen und vermögenden Familie stammt. Warum er mit ihr um das gleiche Stipendium konkurriert, weiß sie nicht. Nur dass er sehr arrogant und abweisend ist. Aber ihr Vater und sie arbeiten mit Drachen und als Hort, James Drache, bei einem Rennen verletzt wird, nehmen sie ihn auf dem eigenen Gnadenhof auf. Dort taucht überraschend auch James auf und möchte ein dreimonatiges Praktikum absolvieren, bei dem er auch dort wohnen muss. Farrens Eltern stimmen zu ...
Beide Protagonisten erzählen ihren Teil der Story in der Ich-Form, in abwechselnden Kapiteln, selbst. Dabei beginnt Farren. Sie wirkt sympathisch und durchsetzungsstark, auch wenn sie gegen die gesellschaftlichen Bedingungen nichts ausrichten kann. Sie stammt aus einer liebevollen Familie, die sich für ihre Prinzipien einsetzt. James dagegen scheint einen gewalttätigen Vater zu haben, der ihm nichts schenkt. Nur seine Mutter ist um ihn und seine Gesundheit besorgt. James wirkt also nicht ohne Grund immer kalt. Seinen Drachen behandelt er sehr gut, nicht mit Gewalt, wie viele andere Reiter, sondern mit Gefühl. Und dass er heimlich in Farren verliebt ist ... Mir gefiel, wie die Autorin sich auszudrücken weiß. Der Anfang ist komplett gelungen. In die Welt und die Figuren bravourös eingeführt, ohne alle mit zu viel Infodump zu langweilen. Einfach alles im Lauf der Handlung eingeflochten. Auch die Übersetzung ist gelungen, so dass man locker durch die Zeilen fliegt. Es beginnt so spannend, da möchte man unbedingt weiterlesen!
Beide Protagonisten erzählen ihren Teil der Story in der Ich-Form, in abwechselnden Kapiteln, selbst. Dabei beginnt Farren. Sie wirkt sympathisch und durchsetzungsstark, auch wenn sie gegen die gesellschaftlichen Bedingungen nichts ausrichten kann. Sie stammt aus einer liebevollen Familie, die sich für ihre Prinzipien einsetzt. James dagegen scheint einen gewalttätigen Vater zu haben, der ihm nichts schenkt. Nur seine Mutter ist um ihn und seine Gesundheit besorgt. James wirkt also nicht ohne Grund immer kalt. Seinen Drachen behandelt er sehr gut, nicht mit Gewalt, wie viele andere Reiter, sondern mit Gefühl. Und dass er heimlich in Farren verliebt ist ... Mir gefiel, wie die Autorin sich auszudrücken weiß. Der Anfang ist komplett gelungen. In die Welt und die Figuren bravourös eingeführt, ohne alle mit zu viel Infodump zu langweilen. Einfach alles im Lauf der Handlung eingeflochten. Auch die Übersetzung ist gelungen, so dass man locker durch die Zeilen fliegt. Es beginnt so spannend, da möchte man unbedingt weiterlesen!