Ich bin gespannt wie es weitergeht.
Hey Leute! Ich habe gerade die Leseprobe zu "When Dealing With Dragons" von Dana Swift gelesen und dachte, ich teile mal meine Gedanken dazu mit euch.
Was mich direkt gepackt hat, ist die ziemlich geniale Grundidee. In dieser Welt überziehen sich Drachen reflexartig mit einem Metallpanzer, sobald sie Angst haben. Die beliebten Drachenrennen werden also nicht nur zum Spaß veranstaltet, sondern vor allem, um die Drachen zu verängstigen und so an das wertvolle Metall zu kommen. Das gibt der ganzen Geschichte einen ziemlich düsteren und wirtschaftlichen Touch, den ich so noch nicht gelesen habe.
Auch das Klassensystem der Gesellschaft ist super spannend aufgebaut. Die Menschen sind in eine Art Schmiedehierarchie unterteilt, je nachdem, welches Metall sie bearbeiten können. Unsere Hauptfigur Farren ist eine einfache Kupferschmiedin und muss sich deswegen oft herablassende Sprüche anhören. Der Typ, den sie abgrundtief hasst, James Murphy, ist hingegen ein reicher Silberschmied und steht damit an der absoluten Spitze der Gesellschaft. Das sorgt von Anfang an für ordentlich Spannung. Die Action kommt auch nicht zu kurz: Gleich im ersten Kapitel stürzt James mit seinem Drachen ab und Farren springt kopfüber in den See, um ihn zu retten.
Aber es gibt auch ein paar Sachen, die mir nicht ganz so gut gefallen haben. Die Story greift schon sehr tief in die Klischee-Kiste. Farren ist das typische hart arbeitende Underdog-Mädchen, und James ist der unnahbare, arrogante Schönling aus reichem Haus, dem scheinbar alle zu Füßen liegen. Auch die Nebenfiguren sind sehr typisch, wie etwa James' fieser Kumpel Colm, der sich über Farren lustig macht und Wetten abschließt, oder James' extrem strenger und furchteinflößender Vater.
Wer schon öfter Romantasy gelesen hat, weiß bei diesem typischen Feindschafts-Aufbau eigentlich sofort, wohin die Reise geht. Als die Perspektive im zweiten Kapitel nämlich zu James wechselt, merkt man direkt, dass er Farren eigentlich gar nicht hasst. Er schämt sich einfach nur zu Tode, weil sie ihn aus dem Wasser gezogen und ihm sogar eine Mund-zu-Mund-Beatmung verpasst hat. Das ist zwar lustig zu lesen, macht den anfänglichen Streit zwischen den beiden aber ein bisschen vorhersehbar.
Für wen ist das Buch also was? Wenn ihr Fantasy-Hypes feiert und total auf Storys mit Drachen, gefährlichen Wettkämpfen und großen Gefühlen steht, werdet ihr hier definitiv euren Spaß haben. Solltet ihr allerdings super komplexe Fantasy ohne viel Highschool-Drama, arrogante Typen und klischeehafte Streitereien suchen, ist das hier vielleicht eher nicht euer Fall. Der Fokus liegt ganz klar auf Action und der Beziehungsdynamik.
Alles in allem bin ich aber echt gespannt, wie es weitergeht, besonders da James am Ende der Leseprobe völlig unerwartet für ein Praktikum bei Farrens Familie einzieht und nun auf ihrem Dachboden wohnen wird. Das riecht nach jeder Menge Drama und Chaos!
PS: Ich persönlich mag es nicht, wenn der Titel eines Buches auf Englisch geschrieben ist. Leider ist das eine Unsitte, die in letzter Zeit gehäuft vorkommt.
Was mich direkt gepackt hat, ist die ziemlich geniale Grundidee. In dieser Welt überziehen sich Drachen reflexartig mit einem Metallpanzer, sobald sie Angst haben. Die beliebten Drachenrennen werden also nicht nur zum Spaß veranstaltet, sondern vor allem, um die Drachen zu verängstigen und so an das wertvolle Metall zu kommen. Das gibt der ganzen Geschichte einen ziemlich düsteren und wirtschaftlichen Touch, den ich so noch nicht gelesen habe.
Auch das Klassensystem der Gesellschaft ist super spannend aufgebaut. Die Menschen sind in eine Art Schmiedehierarchie unterteilt, je nachdem, welches Metall sie bearbeiten können. Unsere Hauptfigur Farren ist eine einfache Kupferschmiedin und muss sich deswegen oft herablassende Sprüche anhören. Der Typ, den sie abgrundtief hasst, James Murphy, ist hingegen ein reicher Silberschmied und steht damit an der absoluten Spitze der Gesellschaft. Das sorgt von Anfang an für ordentlich Spannung. Die Action kommt auch nicht zu kurz: Gleich im ersten Kapitel stürzt James mit seinem Drachen ab und Farren springt kopfüber in den See, um ihn zu retten.
Aber es gibt auch ein paar Sachen, die mir nicht ganz so gut gefallen haben. Die Story greift schon sehr tief in die Klischee-Kiste. Farren ist das typische hart arbeitende Underdog-Mädchen, und James ist der unnahbare, arrogante Schönling aus reichem Haus, dem scheinbar alle zu Füßen liegen. Auch die Nebenfiguren sind sehr typisch, wie etwa James' fieser Kumpel Colm, der sich über Farren lustig macht und Wetten abschließt, oder James' extrem strenger und furchteinflößender Vater.
Wer schon öfter Romantasy gelesen hat, weiß bei diesem typischen Feindschafts-Aufbau eigentlich sofort, wohin die Reise geht. Als die Perspektive im zweiten Kapitel nämlich zu James wechselt, merkt man direkt, dass er Farren eigentlich gar nicht hasst. Er schämt sich einfach nur zu Tode, weil sie ihn aus dem Wasser gezogen und ihm sogar eine Mund-zu-Mund-Beatmung verpasst hat. Das ist zwar lustig zu lesen, macht den anfänglichen Streit zwischen den beiden aber ein bisschen vorhersehbar.
Für wen ist das Buch also was? Wenn ihr Fantasy-Hypes feiert und total auf Storys mit Drachen, gefährlichen Wettkämpfen und großen Gefühlen steht, werdet ihr hier definitiv euren Spaß haben. Solltet ihr allerdings super komplexe Fantasy ohne viel Highschool-Drama, arrogante Typen und klischeehafte Streitereien suchen, ist das hier vielleicht eher nicht euer Fall. Der Fokus liegt ganz klar auf Action und der Beziehungsdynamik.
Alles in allem bin ich aber echt gespannt, wie es weitergeht, besonders da James am Ende der Leseprobe völlig unerwartet für ein Praktikum bei Farrens Familie einzieht und nun auf ihrem Dachboden wohnen wird. Das riecht nach jeder Menge Drama und Chaos!
PS: Ich persönlich mag es nicht, wenn der Titel eines Buches auf Englisch geschrieben ist. Leider ist das eine Unsitte, die in letzter Zeit gehäuft vorkommt.