Eine wirklich schöne Geschichte
Das Cover finde ich richtig schön, da es super zur Geschichte passt und die Atmosphäre des Buches einfängt. Auch der Schreibstil von Dana Swift hat mir gut gefallen, denn er liest sich angenehm flüssig und leicht. Besonders die humorvollen Kapitelüberschriften und die Dialoge haben bei mir für das ein oder andere Schmunzeln gesorgt.
Was das Worldbuilding angeht, hat mich die Idee des Gnadenhofs für verletzte Drachen direkt von sich überzeugt. Zudem fand ich es sehr schön, dass wir hier eine Geschichte bekommen, die sich mit der Pflege und dem respektvollen Umgang mit diesen Wesen befasst. Die Verbindung zwischen den Drachen und den verschiedenen Metallen ist originell umgesetzt und gibt dem Magiesystem eine interessante Komponente. Dass die Fähigkeit, diese Metalle zu manipulieren, direkt mit dem sozialen Status verbunden ist und die Drachen dabei als Rohstofflieferanten dienen, verleiht der Geschichte eine überraschende Tiefe und eine gelungene gesellschaftskritische Note.
Auch unsere beiden Hauptprotagonisten habe ich schnell ins Herz geschlossen. Farren ist ein starkes und mutiges Mädchen, das für das kämpft, was ihr wichtig ist und sich nicht so leicht unterkriegen lässt. James hingegen bricht das Klischee des perfekten Fantasy-Helden und wirkt dadurch erfrischend anders. Er ist nicht der strahlende Held, sondern wirkt eher unbeholfen, schüchtern und hat Schwierigkeiten, seine Gefühle in Worte zu fassen. Gerade diese Unperfektheit macht ihn sympathisch und glaubwürdig.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam aus einer anfänglichen Rivalität heraus und wirkt dabei dennoch authentisch. Die Gefühle der beiden werden ohne ins Kitschige abzudriften und ohne viel Drama dargestellt und passen gut zum Alter der Protagonisten. Besonders die peinlichen Momente mit den Eltern oder die Unsicherheiten beim Flirten sind alltagsnah und nachvollziehbar.
Allerdings gibt es auch ein paar kleinere Kritikpunkte. Im Mittelteil verliert die Geschichte stellenweise an Spannung, da manche Entwicklungen bereits früh durchschaubar sind. Auch die Nebenfiguren hätten aus meiner Sicht etwas mehr Tiefe vertragen können, denn sie bleiben bisweilen recht oberflächlich. Für das empfohlene Alter von etwa vierzehn Jahren empfand ich einige Szenen zudem als recht brutal, auch wenn das die Spannung erhöht.
Fazit:
"When Dealing With Dragons" bietet eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Magie und Romance. Die liebenswerten Charaktere, das interessante Worldbuilding und der flüssige Schreibstil machen das Buch zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen. Wer eine herzerwärmende Geschichte mit Herz sucht, wird hier sicher fündig werden.
4/5 Sterne
Was das Worldbuilding angeht, hat mich die Idee des Gnadenhofs für verletzte Drachen direkt von sich überzeugt. Zudem fand ich es sehr schön, dass wir hier eine Geschichte bekommen, die sich mit der Pflege und dem respektvollen Umgang mit diesen Wesen befasst. Die Verbindung zwischen den Drachen und den verschiedenen Metallen ist originell umgesetzt und gibt dem Magiesystem eine interessante Komponente. Dass die Fähigkeit, diese Metalle zu manipulieren, direkt mit dem sozialen Status verbunden ist und die Drachen dabei als Rohstofflieferanten dienen, verleiht der Geschichte eine überraschende Tiefe und eine gelungene gesellschaftskritische Note.
Auch unsere beiden Hauptprotagonisten habe ich schnell ins Herz geschlossen. Farren ist ein starkes und mutiges Mädchen, das für das kämpft, was ihr wichtig ist und sich nicht so leicht unterkriegen lässt. James hingegen bricht das Klischee des perfekten Fantasy-Helden und wirkt dadurch erfrischend anders. Er ist nicht der strahlende Held, sondern wirkt eher unbeholfen, schüchtern und hat Schwierigkeiten, seine Gefühle in Worte zu fassen. Gerade diese Unperfektheit macht ihn sympathisch und glaubwürdig.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam aus einer anfänglichen Rivalität heraus und wirkt dabei dennoch authentisch. Die Gefühle der beiden werden ohne ins Kitschige abzudriften und ohne viel Drama dargestellt und passen gut zum Alter der Protagonisten. Besonders die peinlichen Momente mit den Eltern oder die Unsicherheiten beim Flirten sind alltagsnah und nachvollziehbar.
Allerdings gibt es auch ein paar kleinere Kritikpunkte. Im Mittelteil verliert die Geschichte stellenweise an Spannung, da manche Entwicklungen bereits früh durchschaubar sind. Auch die Nebenfiguren hätten aus meiner Sicht etwas mehr Tiefe vertragen können, denn sie bleiben bisweilen recht oberflächlich. Für das empfohlene Alter von etwa vierzehn Jahren empfand ich einige Szenen zudem als recht brutal, auch wenn das die Spannung erhöht.
Fazit:
"When Dealing With Dragons" bietet eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Magie und Romance. Die liebenswerten Charaktere, das interessante Worldbuilding und der flüssige Schreibstil machen das Buch zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen. Wer eine herzerwärmende Geschichte mit Herz sucht, wird hier sicher fündig werden.
4/5 Sterne