Dunkle Geheimnisse

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zoe82 Avatar

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„Wie ein Fluss in der Nacht“ von Tana French ist nach „Der Sucher“ und „Feuerjagd“ der dritte Roman mit Cal Hooper, ein Ex-Cop aus Chicago, der in das irische Dorf Ardnakelty gezogen ist, um Ruhe zu finden. Ich habe das Buch gerne gelesen. Worum geht es?
Die junge Rachel Holohan ist verschwunden. Kurz zuvor hatte sie noch Cals Verlobte Lena besucht. Eigentlich wollte sie sich mit ihrem Freund Eugene treffen, Sohn des Unternehmers Tommy Moynihan. Noch in derselben Nacht wird sie im Fluss tot aufgefunden. Was ist geschehen? Unfall, Mord oder gar Selbstmord?
Niemand würde zur Polizei gehen. Cals Ziehtochter Trey glaubt, es könnte Mord gewesen sein und Lena gerät selbst in die Schusslinie, also muss Cal „ermitteln“…
„Wie ein Fluss in der Nacht“ ist herausfordernd und anspruchsvoll. Ich mag die Schreibe der Autorin. Es ist natürlich eher ein Spannungsroman als ein Thriller. Ein Slow Burner, der erst langsam Atmosphäre aufbaut, bevor er Fahrt aufnimmt und die Wahrheit allmählich ans Licht kommt.
Über das Wiedersehen mit Cal, Lena und Trey habe ich mich gefreut. Ich muss jedoch sagen, diesmal hat mir ein wenig die Spannung gefehlt. Dafür viele Gerüchte und dummes Gelaber (O-Ton). Auch die Sprache ist derb. Das hat mir nicht gefallen. Ein bittersüßes Ende.

Fazit: Schöner Abschluss der Cal-Hooper-Trilogie. 3,5*