Für jüngere Kinder
„Wieso? Weshalb? Warum? junior: Sehen, riechen, hören“ widmet sich einem spannenden Alltagsthema, das Kinder ständig begleitet. Nach einer Einstiegsseite zu den fünf Sinnen folgen Doppelseiten zu Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Während Fühlen, Riechen und Schmecken jeweils auf einer Doppelseite behandelt werden, erhalten Sehen und Hören etwas mehr Raum.
Wie gewohnt überzeugt die Ausstattung. Die stabilen, dicken Seiten, die Spiralbindung und die zahlreichen Klappen laden zum selbstständigen Entdecken ein. Positiv fällt auch die vielfältige Darstellung der Gesellschaft auf, die bei den neueren Bänden der Reihe erfreulicherweise selbstverständlich geworden ist. Schade finde ich allerdings, dass asiatisch aussehende Personen, wie so oft in Kinderbüchern, nur sehr selten vertreten sind.
Besonders gelungen sind die modernen Illustrationen. Die Toniebox sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert im Kinderalltag. Auch die Seite zum Ertasten von Formen hat mir gut gefallen und lädt zum Mitmachen ein.
Inhaltlich bleibt das Buch für meinen Geschmack jedoch recht oberflächlich. Zwar werden auch Behinderungen und altersbedingte Veränderungen der Sinne angesprochen, allerdings hätte ich mir hier etwas mehr Differenzierung gewünscht. Interessant wäre beispielsweise gewesen zu erwähnen, dass viele ältere Menschen hohe Töne schlechter hören können. Auch ein Hinweis darauf, dass laute Musik das Gehör dauerhaft schädigen kann, hätte gut zum Thema gepasst, insbesondere weil ein Kind gezeigt wird, das gerne laut Musik hört.
Insgesamt ein solider Band zu einem spannenden Thema. Im Vergleich zu vielen anderen Juniorbüchern wird jedoch eher wenig Wissen vermittelt. Deshalb sehe ich das Buch eher bei jüngeren Kindern ab zwei Jahren als bei Vierjährigen.
Wie gewohnt überzeugt die Ausstattung. Die stabilen, dicken Seiten, die Spiralbindung und die zahlreichen Klappen laden zum selbstständigen Entdecken ein. Positiv fällt auch die vielfältige Darstellung der Gesellschaft auf, die bei den neueren Bänden der Reihe erfreulicherweise selbstverständlich geworden ist. Schade finde ich allerdings, dass asiatisch aussehende Personen, wie so oft in Kinderbüchern, nur sehr selten vertreten sind.
Besonders gelungen sind die modernen Illustrationen. Die Toniebox sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert im Kinderalltag. Auch die Seite zum Ertasten von Formen hat mir gut gefallen und lädt zum Mitmachen ein.
Inhaltlich bleibt das Buch für meinen Geschmack jedoch recht oberflächlich. Zwar werden auch Behinderungen und altersbedingte Veränderungen der Sinne angesprochen, allerdings hätte ich mir hier etwas mehr Differenzierung gewünscht. Interessant wäre beispielsweise gewesen zu erwähnen, dass viele ältere Menschen hohe Töne schlechter hören können. Auch ein Hinweis darauf, dass laute Musik das Gehör dauerhaft schädigen kann, hätte gut zum Thema gepasst, insbesondere weil ein Kind gezeigt wird, das gerne laut Musik hört.
Insgesamt ein solider Band zu einem spannenden Thema. Im Vergleich zu vielen anderen Juniorbüchern wird jedoch eher wenig Wissen vermittelt. Deshalb sehe ich das Buch eher bei jüngeren Kindern ab zwei Jahren als bei Vierjährigen.