schimok liebenswert wie immer

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pinkystilzchen Avatar

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Endlich ist der dritte Teil der Familie Grause da. Langersehnt bei meiner Tochter und mir. Bisher kannten wir die Familie nur als Hörbuch, doch auch als Buch ist es nicht weniger lustig und empfehlenswert!

In diesem Teil dürfen die Grausekinder Muh, ein Dilldapp und Wolfi, ein Werwolfmädchen mit ihrer besten Freundin Ottilie auf ihre Menschenschule. Wie auch in den ersten beiden Teilen wird die Familie ständig vom IFWA - Institut für andersartige Wesen beobachtet und jeder Vorfall als "anders" aufzufallen, zieht negative Folgen auf ihrem Punktekonto nach sich. Dabei haben sie doch schon so viele Punkte und müssen sich nun echt zusammenreißen, um nicht wieder abgeholt zu werden! Auch, wenn Wolfi und Muh bestmöglich von Ottilie beim "Normalsein" unterstützt werden, machen sie ihre ganz eigenen Erfahrungen: warum darf man die Fische im Aquarium der Schule denn nicht fressen? Und warum mögen die anderen Kinder keine Hundeleckerlis aus ihrer Brotdose?
Dies kann Mutter Olga, ein Flaschengeist, dann direkt im ersten Elterngespräch versuchen plausibel zu erklären... und dann sind da noch Lisa, Mona und Mona-Lisa....

Der Humor kommt in diesem Band erneut nicht zu kurz. Neben der liebenswert, unbewusst schimoken (komisch rückwärts geschrieben und somit unter dem Radar vom IFWA) Familie Grause, werden aber auch ernste Themen wie Mobbing, dem Lernen sich selbst zu lieben sowie sich selbst etwas zuzutrauen und ersten Herausforderungen zum Thema Freundschaft angesprochen.
Untermalt wird die ganze Geschichte von vielen kleinen und größeren schwarz-weiß Illustrationen.

Alles in allem eine schöne Geschichte für alle Grundschulkinder, ob zum Vorgelesen-bekommen oder Selberlesen ab Klasse 3/4.