Die Wechseljahre aus humorvoller, männlicher Sicht.
Die Wechseljahre werden derzeit in den Medien verstärkt thematisiert. Dabei beziehen sich die körperlichen und psychischen Veränderungen meist nur auf das weibliche Geschlecht. In „Wir Freitagsmänner” widmet sich der Autor hingegen der männlichen Seite.
Henri ist Anfang fünfzig und kann auf eine Ex-Frau und eigene Kinder zurückblicken. Sein aktueller Begleiter ist jedoch nur die Hündin Bobby. Nach einem Date in einem veganen Szenerestaurant wird er von Cindy gleich doppelt für den heißblütigen Pablo versetzt. Anstatt sich in eine Hasstirade gegen die Frauenwelt zu flüchten, nimmt Henri die Niederlage sportlich und gelassen, zahlt die Rechnung für die unangerührten Getränke und geht nach Hause. Gemeinsam mit seinem Kumpel Felix und auch in Gesprächen mit seinem Hausarzt stellen wir fest, dass Henri viele Gedanken beschäftigen, beispielsweise, dass er neuerdings ein Loch im Bart hat, das er zu kaschieren versucht.
Ich bin gespannt, wie der Protagonist auf die Diagnose der Wechseljahre reagiert und ob er sich in Selbstmitleid verliert oder daraus neue Kraft zieht. Der faire zwischenmenschliche Umgang mit Selbstironie und Verletzlichkeit gefällt mir ausgesprochen gut, und ich konnte direkt Sympathie mit Henri und seinen Selbstgesprächen aufbauen.
Henri ist Anfang fünfzig und kann auf eine Ex-Frau und eigene Kinder zurückblicken. Sein aktueller Begleiter ist jedoch nur die Hündin Bobby. Nach einem Date in einem veganen Szenerestaurant wird er von Cindy gleich doppelt für den heißblütigen Pablo versetzt. Anstatt sich in eine Hasstirade gegen die Frauenwelt zu flüchten, nimmt Henri die Niederlage sportlich und gelassen, zahlt die Rechnung für die unangerührten Getränke und geht nach Hause. Gemeinsam mit seinem Kumpel Felix und auch in Gesprächen mit seinem Hausarzt stellen wir fest, dass Henri viele Gedanken beschäftigen, beispielsweise, dass er neuerdings ein Loch im Bart hat, das er zu kaschieren versucht.
Ich bin gespannt, wie der Protagonist auf die Diagnose der Wechseljahre reagiert und ob er sich in Selbstmitleid verliert oder daraus neue Kraft zieht. Der faire zwischenmenschliche Umgang mit Selbstironie und Verletzlichkeit gefällt mir ausgesprochen gut, und ich konnte direkt Sympathie mit Henri und seinen Selbstgesprächen aufbauen.