Beklemmend...
Sie Leseprobe von "Wirf einen Schatten" las sich für mich sehr intensiv und hat in mir ein beklemmendes Gefühl hinterlassen. Es herrscht eine dustere, dunkle, depressive Stimmung. Joseph wurde von seiner Frau mit Kind verlassen, es ist Heiligabend. Überall Stille und Leere, Joseph ist einsam, alleine und verlassen auf einem Gehöft. Er scheint nur noch seine depressiven, hoffnungslosen Gedanken zu haben, ein Blick auf das Gewehr im Haus lässt ihn zur Erkenntnis kommen, es sei die beste Lösung für ihn, ja, eine schiere Erlösung, wenn er aus diesem Leben scheidet. Elena Fischer als Autorin war mir bis zur Leseprobe kein Begriff. Ich finde aufgrund des Gelesenen, dass sie eine Schriftstellerin ist, die sehr intensiv und ausdrucksstark schreiben kann. Der Schreibstil gefällt mir unfassbar gut. Aber nicht die Thematik, da ich momentan mit dem Suizid eines mir engen Bekannten hadere und mich dieses Buch schier zu sehr belasten würde. Das habe ich auch bei der Leseprobe gemerkt, die ich eigentlich abbrechen wollte, da sie mir momentan einfach zu belastend ist. Das Cover ist schlicht, so kenne ich da ja von Diogenes, ich bin mir nicht sicher, ob es nicht zu wenig aussagekräftig ist.