Berührend und traurig

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monika85 Avatar

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Bücher aus dem Hause Diogenes erregen immer gleich meine Aufmerksamkeit durch die schlichte Schönheit ihrer Cover. So war es auch bei dem aktuellen Buch von Elena Fischer.

In der Leseprobe lernen wir Joseph kennen, der von seiner Frau Lis und dem gemeinsamen Sohn Samuel verlassen wurde. Anfangs hatte er noch gehofft, dass die beiden bald zurückkehren würden. Doch mittlerweile sind 6 Monate vergangen, in denen er von Lis nichts mehr gehört hat. Am Weihnachtsabend versinkt er in tiefer Trauer, er hält sein Leben und die Perspektivlosigkeit nicht länger aus. Er ist davon überzeugt, dass er das Richtige tut, indem er seinem Leben ein Ende setzt ...

Ich kenne die schöne Sprache und den eingängigen Erzählstil der Autorin bereits aus "Paradise Garden". Auch dieses Buch hat mich bereits auf den ersten Seiten in seinen Bann gezogen. Es beginnt sehr traurig, und ich bin gespannt, ob der lebensmüde Joseph durch Birdies Besuch wieder genug Lebensmut findet, um sich ein neues Leben ohne Lis aufzubauen.