Die Enge des Landlebens

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tinten_fischchen Avatar

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Ich bin selbst am Land aufgewachsen und lebe immer noch am Land. Doch das Leben, das Elena Fischer in "Wirf einen Schatten" beschreibt, ist mir fremd. Die harte Arbeit, die Enge, die Abhängigkeit von der Natur, dass ist etwas, das sich selbst die meisten Bauern heute nicht mehr so vorstellen können.

Die Leseprobe und das Thema erinnerten ein wenig an "Ein ganzes Leben" von Robert Seethaler, inklusive leicht bedrückender Grundstimmung. Man kommt gut rein, spürt die Enge und die Einsamkeit der Figuren. Die Autorin schafft es nicht in dumpfe Klischees abzugleiten und zu berühren. Das Cover ist wunderschön, der Titel hat etwas poetisches. Vielleicht nicht die leichteste Sommerlektüre, wobei ich mir schon auch eine Liebesgeschichte erhoffe.