Die leeren Stühle
Ein Mann blickt über das Land in die Ferne. Er ist allein, denn Joseph wurde von seiner Frau und der Tochter verlassen. Es kehrt Stille ein zu einem Mann, der auch vorher kein Mensch der vielen Worte war. Die Einsamkeit und zugleich die Verpflichtung für die Tiere des Bauernhofs sind Josephs tägliche Begleitung. Seine Frau Lis ging in die Stadt und lässt einen tief verletzten, traurigen Mann zurück. Doch es wäre kein Elena Fischer Roman, wenn da nicht auch Hoffnung einkehren würde. War im Paradise Garden der Fokus auf die weibliche Variante des Lebensbewältigung gelegt, so findet hier die männliche Seite seinen Ausdruck. Sprachlich und vom Romanaufbau her wieder eine Lesefreude.