Zwischen Stille, Schuld und der Prise Hoffnung
Diese Leseprobe hat mich von der ersten Seite an gepackt. Die Sprache ist ruhig und zugleich eindringlich. Josephs Verzweiflung, seine Einsamkeit und die Schwere des Verlusts sind so greifbar beschrieben, dass ich beim Lesen förmlich mit ihm durch das verlassene Haus gegangen bin. Besonders beeindruckt haben mich die atmosphärischen Bilder der Bergwelt und des bäuerlichen Lebens, die dem Roman die Authentizität verleihen. Trotz der bedrückenden Stimmung schimmert zwischen den Zeilen immer wieder die Frage auf, ob es doch noch einen Ausweg geben könnte. Ein berührender, literarisch starker Einstieg, der mich neugierig auf die Geschichte und ihre Figuren macht.