Verwirrend und enttäuschend

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cellissima Avatar

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Natalie Heller Mills lebt mit ihrem Mann, ihren Kindern und den Tieren auf einer kleinen, abgeschiedenen Farm in Idaho, umgeben von Natur. Sie lebt das ursprüngliche, perfekte Land- und Familienleben. Ihre Millionen Follower fühlen sich in eine andere Zeit zurückversetzt und bekommen eine heile Welt präsentiert. - Die Betonung liegt auf dem Wort präsentiert, denn hinter den Kulissen sieht es ganz anders aus. Doch die Fassade bekommt zunehmend Risse, und eines Tages kann selbst Natalie diese nicht mehr ignorieren ...
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"Yesteryear" ist ein Buch, auf das ich mich sehr gefreut hatte, weil die Leseprobe so toll war, das ich mir lange aufgehoben hatte. Nun habe ich es endlich gelesen - und bin enttäuscht.
Der Schreibstil ist gut, lässt sich stets angenehm flüssig lesen, und es geht wie vermutet v.a. um das Influencer-Leben, Schein und Sein, Tradwifes, Religion ... um extreme Themen.
Nur unsympathische Figuren. Viele Längen, weil einfach zu wenig passiert. Die Auflösung ... zu simpel, zu konstruiert, zu wenig glaubwürdig. Der wow-Effekt blieb aus. Überhaupt bleibt dieser ganze Roman total blass. Figuren, Handlung ... alles bleibt so blass, distanziert, konstruiert.
Was in Erinnerung bleibt: Heftige Dinge, die da passieren. Viele unschöne Kraftausdrücke, die da verwendet werden. Und viele Fragezeichen auch nach dem Lesen der letzten Seite.
Ich bin ratlos, enttäuscht und genervt. Unbefriedigt. Und diesen Zustand mag ich als Leser gar nicht.
Ich frage mich immer noch, ob ich jetzt alles richtig verstanden habe. Warum noch offene Fragen bleiben.
Ein Buch, auf das ich mich sehr gefreut hatte und durch das ich mich letztlich doch hindurchquälen musste. Ich kann den Hype absolut nicht verstehen und kann "Yesteryear" leider auch nicht empfehlen.