Wenig fesselnde, zähe Lektüre

Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern Leerer Stern
timphilipp Avatar

Von

Die Protagonistin Tooly, Anfang Dreißig, betreibt in Wales eine mehr recht als schlecht florierende Buchhandlung. Ein Anruf ihres Ex-Freundes aus New York ist Anlass für sie, ihrem Leben auf den Grund zu gehen. Dieses ist seit ihrer Kindheit sehr mysteriös und unstrukturiert. Auf drei Zeitebenen – 1988, 1999 und 2011 – folgen wir der unsteten Tooly über den ganzen Globus. Immer ist sie von undurchsichtigen Begleitern umgeben.
Wenngleich es interessant war, Tooly zu folgen auf der Suche nach einer Antwort, wer sie eigentlich ist, habe ich mich doch regelrecht durch das Buch quälen müssen. Viele Passagen und Monologe sind langatmig. Vor allem politische Gespräche der Romanfiguren empfand ich als völlig daneben. Die Geschichte ist schlichtweg nicht glaubhaft mit all ihren exzentrischen Personen. Gefallen haben mir allenfalls geschichtliche Rückblicke.
Ich kann das Buch nur eingeschränkt empfehlen.