Auseinandersetzungen
Eva, Anfang 30, Biologin, kehrt nach einem tragischen Schicksalsschlag ihrem Mann den Rücken zu, zumindest für drei Monate. Sie zieht in ein Haus im Wald, das sie als willkommene Abwechslung aus dem traurigen Alltag sieht, den Eva nicht mehr erträgt. Durch Zufall bekam sie dieses Arbeitsangebot, den als vermeintlich ausgestorben geltenden Eremitenkäfer zu finden und zeitgleich das Waldstück zu kartografieren. Eva sagte dies ihrem Mann aber erst, als sie schon unterwegs zum Waldhaus war…
In unmittelbarer Nachbarschaft lernt Eva die 76-jährige, griesgrämig-kauzige Einsiedlerin Olga kennen, von der Eva quasi bei jedem Treffen unliebsam angeblafft wird. Bis verschiedene Umstände die beiden zusammenbringen, weil sie merken, dass sie nur gemeinsam z.B. auch gegen Umweltzerstörer vorgehen können. Denn der norwegische Wald ist gefährdet.
Für uns Leser entblättert sich Olga’s Geschichte nach und nach und zeigt ihr schweres Leben. In der Stille und Einsamkeit des Waldes wartet dir ruhige Stunde nur darauf, dass sich die Protagnistinnen mit ihren Schicksalen, mit sich selbst und auch gegenseitig auseinandersetzen. Dabei ist die Natur ein trostreicher Helfer, die im Übrigen ganz zauberhaft beschrieben ist. Bis auch diese noch ein Leck bekommt…
Farbenfroh, dicht und klar beschreibt die Autorin die Natur. Man riecht den feuchten Waldboden, hört Vögel zwitschern und ist umgeben von üppigem Grün, wenn man Eva bei den langen Wanderungen mit ihrer Hündin Orca begleitet, auf der Suche nach dem Eremitenkäfer. Die Geschichte erzählt mal von Eva, mal von Olga und in regelmäßigen Kapiteln kommen beide zusammen. Ebenso sind Tagebucheinträge Evas‘ über den Hergang und Fortschritt ihrer Arbeit eingefügt.
Es ist ein stilles Buch, das über die Umweltzerstörung trotzdem aufrüttelt und mit angenehmem Klang die Vergangenheiten der beiden Protagonistinnen aufarbeitet.
Das Cover gefällt mir sehr gut im Farbenspiel und in der Haptik und passt zum Inhalt!
In unmittelbarer Nachbarschaft lernt Eva die 76-jährige, griesgrämig-kauzige Einsiedlerin Olga kennen, von der Eva quasi bei jedem Treffen unliebsam angeblafft wird. Bis verschiedene Umstände die beiden zusammenbringen, weil sie merken, dass sie nur gemeinsam z.B. auch gegen Umweltzerstörer vorgehen können. Denn der norwegische Wald ist gefährdet.
Für uns Leser entblättert sich Olga’s Geschichte nach und nach und zeigt ihr schweres Leben. In der Stille und Einsamkeit des Waldes wartet dir ruhige Stunde nur darauf, dass sich die Protagnistinnen mit ihren Schicksalen, mit sich selbst und auch gegenseitig auseinandersetzen. Dabei ist die Natur ein trostreicher Helfer, die im Übrigen ganz zauberhaft beschrieben ist. Bis auch diese noch ein Leck bekommt…
Farbenfroh, dicht und klar beschreibt die Autorin die Natur. Man riecht den feuchten Waldboden, hört Vögel zwitschern und ist umgeben von üppigem Grün, wenn man Eva bei den langen Wanderungen mit ihrer Hündin Orca begleitet, auf der Suche nach dem Eremitenkäfer. Die Geschichte erzählt mal von Eva, mal von Olga und in regelmäßigen Kapiteln kommen beide zusammen. Ebenso sind Tagebucheinträge Evas‘ über den Hergang und Fortschritt ihrer Arbeit eingefügt.
Es ist ein stilles Buch, das über die Umweltzerstörung trotzdem aufrüttelt und mit angenehmem Klang die Vergangenheiten der beiden Protagonistinnen aufarbeitet.
Das Cover gefällt mir sehr gut im Farbenspiel und in der Haptik und passt zum Inhalt!