Auszeit in der Abgeschiedenheit der Wälder
Nach einem traumatischen Erlebnis will Eva nur eines: raus aus ihrer gewohnten Umgebung in Oslo, Abstand von ihrem Partner. Sie bewirbt sich für ein Projekt in einem ländlichen Gebiet, in dem ein seit Jahren als ausgestorben geltender Eremitenkäfer gefunden wurde. Dort soll sie die riesigen alten Eichenwälder nach Spuren dieses Käfers durchsuchen und andere Insektenarten kartieren. Ihre Nachbarin ist die alleinlebende schrullige alte Olga, die alles andere als begeistert von ihrer neuen Nachbarin ist. Mit der Zeit akzeptiert sie jedoch Evas Anwesenheit und es entwickelt sich sogar eine Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Eva ist fasziniert von den uralten Wäldern und entsetzt, als sie erfährt, dass mitten im Wald mit dem ältesten Eichenbestand ein Steinbruch entstehen soll, da der Boden den wertvollen, weltweit gefragten Stein Larvikit enthält. Während sie mit ihren Kartierungsarbeiten gut vorankommt, setzt sie alles daran, die Abholzung der Bäume und die Zerstörung des Waldes zu verhindern.
Ich habe beim Lesen gerne Eva auf ihren Streifzügen durch die Natur begleitet. Eva als Person blieb mir fremd. Ich fand ihr Benehmen oft nicht nachvollziehbar, ihr Verhalten gegenüber ihrem Partner unmöglich. Abgesehen von Evas Geschichte erfahren wir in einem zweiten Handlungsstrang viel über Olga und deren Vergangenheit. Allerdings bleiben am Schluss einige wichtige Fragen offen, was ich als frustrierend empfand. Ein ruhiges Buch mit interessanten Naturbeobachtungen, aber keines, das mir in Erinnerung bleiben wird.
Ich habe beim Lesen gerne Eva auf ihren Streifzügen durch die Natur begleitet. Eva als Person blieb mir fremd. Ich fand ihr Benehmen oft nicht nachvollziehbar, ihr Verhalten gegenüber ihrem Partner unmöglich. Abgesehen von Evas Geschichte erfahren wir in einem zweiten Handlungsstrang viel über Olga und deren Vergangenheit. Allerdings bleiben am Schluss einige wichtige Fragen offen, was ich als frustrierend empfand. Ein ruhiges Buch mit interessanten Naturbeobachtungen, aber keines, das mir in Erinnerung bleiben wird.