Der Einsiedlersommer
Der Einsiedlersommer von der Autorin Anne Sverdrup-Thygeson hat mir gut gefallen.
Eva, eine Studentin, hat sich für ein Projekt tief in den Wäldern Norwegens entscheiden. Sie möchte den auf der roten Liste stehenden Eremitenkäfer aufspüren. Aber es ist auch eine Flucht. Eine Flucht vor sich selbst und den Gedanken um die Totgeburt und vor ihrem Freund. Sie wird in ein verlassenes Haus einquartiert und lernt gleich am nächsten Morgen die eigenwillige Nachbarin Olga kennen. Die erste Begegnung steht unter keinem guten Stern und Olga ist keine einfache Person. Langsam gewinnt sie das Vertrauen der Nachbarin und die beiden Frauen werden zu Freundinnen. Olga vertraut ihr sogar ein Geheimnis an…
Ein sehr ruhiger, leiser und tiefgründiger Roman voller Atmosphäre. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Von der eigenwilligen Olga konnte ich mir besonders gut ein Bild machen. Die Verbindung, die trotz des Altersunterschieds zwischen den beiden Frauen herrscht, ist schon eine besondere. Sie verstehen und ergänzen sich sehr gut, haben auch fast das gleiche Schicksal zu tragen.
Die biologischen Tätigkeiten von Eva waren gut beschrieben, ich konnte mir ein genaues Bild vom Ablauf des Käfersammelns machen. Das Setting, die wundervolle Natur Norwegens, kam mir aber leider doch etwas zu kurz. Da habe ich mir etwas mehr versprochen, hätte mir die Wälder noch bildgewaltiger gewünscht. Zweifelsfrei habe ich einiges über Käfer und Flora dazugelernt, habe jedoch erwartet der Natur noch ein Stück weiter näher zu kommen. Auch dem Kampf für den Erhalt des Waldes hätte mehr Raum bekommen können.
Der Roman hat sich dank der kurzen Kapitel und des eingänglichen, flüssigen Schreibstils gut lesen lassen und war sehr kurzweilig.
Olgas Geheimnis und die Suche nach dem Eremitenkäfer machten den Roman spannend bis zum Schluss und ich gebe gern eine Leseempfehlung für den atmosphärischen Sommerroman.
Eva, eine Studentin, hat sich für ein Projekt tief in den Wäldern Norwegens entscheiden. Sie möchte den auf der roten Liste stehenden Eremitenkäfer aufspüren. Aber es ist auch eine Flucht. Eine Flucht vor sich selbst und den Gedanken um die Totgeburt und vor ihrem Freund. Sie wird in ein verlassenes Haus einquartiert und lernt gleich am nächsten Morgen die eigenwillige Nachbarin Olga kennen. Die erste Begegnung steht unter keinem guten Stern und Olga ist keine einfache Person. Langsam gewinnt sie das Vertrauen der Nachbarin und die beiden Frauen werden zu Freundinnen. Olga vertraut ihr sogar ein Geheimnis an…
Ein sehr ruhiger, leiser und tiefgründiger Roman voller Atmosphäre. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Von der eigenwilligen Olga konnte ich mir besonders gut ein Bild machen. Die Verbindung, die trotz des Altersunterschieds zwischen den beiden Frauen herrscht, ist schon eine besondere. Sie verstehen und ergänzen sich sehr gut, haben auch fast das gleiche Schicksal zu tragen.
Die biologischen Tätigkeiten von Eva waren gut beschrieben, ich konnte mir ein genaues Bild vom Ablauf des Käfersammelns machen. Das Setting, die wundervolle Natur Norwegens, kam mir aber leider doch etwas zu kurz. Da habe ich mir etwas mehr versprochen, hätte mir die Wälder noch bildgewaltiger gewünscht. Zweifelsfrei habe ich einiges über Käfer und Flora dazugelernt, habe jedoch erwartet der Natur noch ein Stück weiter näher zu kommen. Auch dem Kampf für den Erhalt des Waldes hätte mehr Raum bekommen können.
Der Roman hat sich dank der kurzen Kapitel und des eingänglichen, flüssigen Schreibstils gut lesen lassen und war sehr kurzweilig.
Olgas Geheimnis und die Suche nach dem Eremitenkäfer machten den Roman spannend bis zum Schluss und ich gebe gern eine Leseempfehlung für den atmosphärischen Sommerroman.