Die Frage, was zählt im Leben, alte Schuld und dennoch eine leichte , perfekte Sommerlektüre
Von der ersten Seite an nahm mich die Handlung gefangen. Das lag zum einen an den lebendigen Beschreibungen von Landschaft und Gefühlslagen, aber auch an Evas Beweggrund und ihrem Auftrag. Eva fährt in das kleine, etwas abgelegene Dorf Vestfold, das vor allem viel Natur hat, aber wenig Geld. Eva soll prüfen, ob dort der fast ausgestorbene Eremitenkäfer heimisch ist. Das würde das Aus für den dort geplanten Tagebergbau bedeuten. Die Schilderungen ihrer Wanderungen und wissenschaftlichen Vorgehensweise nehmen einigen Raum ein, werden aber nie langweilig, sondern zeugen von der überwältigenden Schönheit der Natur.
Evas Nachbarin ist die 76jährige Einsiedlerin Olga. Nach anfänglichen Schwierigkeiten nähern sich die beiden zunehmend an, auch weil sie viele Gemeinsamkeiten teilen. Dieser Prozess wird sehr einfühlsam beschrieben und hat mich auch ein wenig neidisch gemacht, denn solche Begegnungen sind kostbar. Eva muss ihre Beziehung zu ihrem Lebensgefährten Eirik neu überdenken und ob sie ihm weiterhin Platz in ihrem Leben geben will. Olga trägt schwer an einem Geheimnis aus Kindertagen während des Krieges , das ihr ganzes Leben überschattet hat. Durch ihre Freundschaft mit Eva ist sie breit, nach Antworten zu suchen und die Wahrheit zu enthüllen.
Am Ende des Sommers kehren alle in ihr altes, neu geordnetes Leben zurück und es bleibt meiner Phantasie überlassen, wie es weiter geht. Das fand ich absolut passend. Trotz wichtiger und zum Teil schwierigen Themen liest sich das Buch leicht und im Grundtenor hoffnungsfroh und sehr unterhaltsam. Olgas Geschichte sorgt dabei für eine ordentliche Portion Spannung .
Evas Nachbarin ist die 76jährige Einsiedlerin Olga. Nach anfänglichen Schwierigkeiten nähern sich die beiden zunehmend an, auch weil sie viele Gemeinsamkeiten teilen. Dieser Prozess wird sehr einfühlsam beschrieben und hat mich auch ein wenig neidisch gemacht, denn solche Begegnungen sind kostbar. Eva muss ihre Beziehung zu ihrem Lebensgefährten Eirik neu überdenken und ob sie ihm weiterhin Platz in ihrem Leben geben will. Olga trägt schwer an einem Geheimnis aus Kindertagen während des Krieges , das ihr ganzes Leben überschattet hat. Durch ihre Freundschaft mit Eva ist sie breit, nach Antworten zu suchen und die Wahrheit zu enthüllen.
Am Ende des Sommers kehren alle in ihr altes, neu geordnetes Leben zurück und es bleibt meiner Phantasie überlassen, wie es weiter geht. Das fand ich absolut passend. Trotz wichtiger und zum Teil schwierigen Themen liest sich das Buch leicht und im Grundtenor hoffnungsfroh und sehr unterhaltsam. Olgas Geschichte sorgt dabei für eine ordentliche Portion Spannung .