Ein berührendes Buch

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kanshu Avatar

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Das Cover ist ganz toll getroffen. Es zeigt einen Käfer mit buntem Panzer, im Hintergrund liegen Blätter. Das Cover zeigt sofort die Verbindung zur Story: Eva Wist soll den Käfer mit Namen "Eremiten" finden. Der Roman selbst ist in kurze Kapitel unterteilt, die die Leser mit in die Leben der Hauptfiguren nehmen. Eva Wist, die den Sommer in Lopperud zum Karieren und Auffinden des "Eremiten" verbringt und Olga Froyshov, die ihr Leben lang in der Gegend wohnt. Beide tragen einiges an Lasten mit sich herum. Davon erfahren die Leser:innen nach und nach. Der Schreibstil ist wirklich gut und weckt das Interesse. Die Geschichte rund um Naturschutz ist hochaktuell. Verwoben werden hiermit aber auch Tragödien der Gegenwart und der Vergangenheit. Die Figuren sind gut dargestellt und glaubhaft. Das einzige, was nicht ganz passt, ist das schnelle Umspringen des Verhältnisses der beiden Frauen. Auf der einen Seite will die alte Olga nichts von Eva wissen, auf der nächsten sitzen sie schon fast vertraut in Olgas Küche zusammen. Hier ist eine Diskrepanz, weswegen nur vier Sterne vergeben wurden. Aber die verwobenen Themen sind sehr interessant und absolut lesenswert.