Ein Sommer in den Wäldern Norwegens
Bei «Der Einsiedlersommer» von Anne Sverdrup-Thygeson sticht sofort das farbenfrohe und optimistische Cover ins Auge, das direkt zum Lesen einlädt. Dieser Optimismus zieht sich durch das gesamte Buch: Eva Wist, eine Biologin aus Oslo, flüchtet nach einem Verlust in die Wälder der Region Vestfold, um einen vom Aussterben bedrohten Käfer zu suchen und den Forstbestand zu katalogisieren.
Das gelingt nicht ohne einige Abenteuer, die die Autorin mit viel Liebe zum Detail erzählt. Man merkt deutlich, dass Anne Sverdrup-Thygeson aus eigener Erfahrung spricht, wenn sie Eva gemeinsam mit ihrer Hündin Orca durch die Wälder Norwegens streifen lässt. Als Professorin für Naturschutzbiologie weiss sie genau, wie die Feldarbeit aussieht und wie sie die Natur in Worte fassen muss, um deren Zauber den Leserinnen und Lesern näherzubringen.
Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und lässt einen tief in die Geschichte eintauchen. Mein einziger kleiner Wermutstropfen ist das etwas offene Ende und die Fragen, die unbeantwortet bleiben. Andererseits regt genau dies dazu an, sich noch intensiver mit der Geschichte auseinanderzusetzen.
Für mich ist es ein wundervolles Buch, das noch lange in Erinnerung bleiben wird. Besonders die Authentizität der Geschichte hat mich überzeugt. Zudem erfährt man viel über die norwegische Natur sowie über den Konflikt zwischen Naturschutz und wirtschaftlichen Interessen in einem verschlafenen Dorf, das mit der Abwanderung junger Menschen zu kämpfen hat. Ich kann dieses Buch wärmstens weiterempfehlen.
Das gelingt nicht ohne einige Abenteuer, die die Autorin mit viel Liebe zum Detail erzählt. Man merkt deutlich, dass Anne Sverdrup-Thygeson aus eigener Erfahrung spricht, wenn sie Eva gemeinsam mit ihrer Hündin Orca durch die Wälder Norwegens streifen lässt. Als Professorin für Naturschutzbiologie weiss sie genau, wie die Feldarbeit aussieht und wie sie die Natur in Worte fassen muss, um deren Zauber den Leserinnen und Lesern näherzubringen.
Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und lässt einen tief in die Geschichte eintauchen. Mein einziger kleiner Wermutstropfen ist das etwas offene Ende und die Fragen, die unbeantwortet bleiben. Andererseits regt genau dies dazu an, sich noch intensiver mit der Geschichte auseinanderzusetzen.
Für mich ist es ein wundervolles Buch, das noch lange in Erinnerung bleiben wird. Besonders die Authentizität der Geschichte hat mich überzeugt. Zudem erfährt man viel über die norwegische Natur sowie über den Konflikt zwischen Naturschutz und wirtschaftlichen Interessen in einem verschlafenen Dorf, das mit der Abwanderung junger Menschen zu kämpfen hat. Ich kann dieses Buch wärmstens weiterempfehlen.