Es ist alles miteinander verbunden
„Einsiedlersommer“ ist für mich eines dieser Bücher, an die ich zuerst gar keine Erwartungen hatte, das mir dann aber doch richtig nahe gegangen ist und wo ich im Nachhinein so froh bin, es gelesen zu haben. Dieses Buch verknüpft Umwelt und Naturforschung mit der Geschichte und Gesellschaftstruktur eines Ortes und würzt es mit einer Prise Familiendrama und dem „zurück zu selbst finden“. Fands toll geplottet und hab der unerwarteten Freundschaft zwischen Olga und Eva sehr entgegengefiebert.
Der Aufbau der Geschichte war ansprechend angelegt- eine überstürzte Flucht, eine Chance, ein Ankommen und eine Wiederkehr, die Geschichte schlägt in meinen Augen einfach einen sehr schönen Bogen und ich fand Evas Verhalten und ihre Entwicklung sehr nahbar und nachvollziehbar. Ich mochte auch ihre Feldnotizen richtig gerne und war sehr fasziniert von ihrer Arbeit, dem Einfluss ihrer Arbeit auf das Leben im Ort und wie sich die natürlichen Gefüge gegenseitig bedingen.
Trotzdem steht mich ganz klar das sehr emotional belegte Thema „Familie“ im Vordergrund. Nicht nur Evas Familie, sondern vor allem auch Olgas, wo Geheimnisse und alter Groll die Familiendynamik überschatteten und auch Olga so ein bisschen zu einer Einsiedlerin haben werden lassen. Der Titel ist hier als wirklich fantastisch gewählt und ich fands so schön zu sehen, wie hier Fremde sich über verbindende Schicksale annähern, zu Freunden werden und einander beistehen.
Das Buch liest sich super schön und bringt trotz allem so eine angenehme Leichtigkeit mit sich. Vor allem auch Evas Feldversuche haben die Handlung für mich immer wieder aufgelockert und das Setting fand ich für einen sommerlichen Roman toll gewählt. Habs einfach wahnsinnig gern gelesen.
Der Aufbau der Geschichte war ansprechend angelegt- eine überstürzte Flucht, eine Chance, ein Ankommen und eine Wiederkehr, die Geschichte schlägt in meinen Augen einfach einen sehr schönen Bogen und ich fand Evas Verhalten und ihre Entwicklung sehr nahbar und nachvollziehbar. Ich mochte auch ihre Feldnotizen richtig gerne und war sehr fasziniert von ihrer Arbeit, dem Einfluss ihrer Arbeit auf das Leben im Ort und wie sich die natürlichen Gefüge gegenseitig bedingen.
Trotzdem steht mich ganz klar das sehr emotional belegte Thema „Familie“ im Vordergrund. Nicht nur Evas Familie, sondern vor allem auch Olgas, wo Geheimnisse und alter Groll die Familiendynamik überschatteten und auch Olga so ein bisschen zu einer Einsiedlerin haben werden lassen. Der Titel ist hier als wirklich fantastisch gewählt und ich fands so schön zu sehen, wie hier Fremde sich über verbindende Schicksale annähern, zu Freunden werden und einander beistehen.
Das Buch liest sich super schön und bringt trotz allem so eine angenehme Leichtigkeit mit sich. Vor allem auch Evas Feldversuche haben die Handlung für mich immer wieder aufgelockert und das Setting fand ich für einen sommerlichen Roman toll gewählt. Habs einfach wahnsinnig gern gelesen.