Eva, Olga und ein Käfer
Der Einsiedlersommer hat 480 Seiten. Es ist eine Hardcover Ausgabe, die sehr schön gestaltet ist. Das Cover stellt den gesuchten Käfer in den Vordergrund und passt optimal zu dieser Geschichte. Der Klappentext macht auch neugierig auf das Lesen.
Es geht um die Suche nach dem Käfer und dem, was bewährt werden muss-im Leben und in der Natur. Wir begegnen zwei Frauen aus unterschiedlichen Generationen im Sommer im Eichenwald Norwegens. Olga ist 76 Jahre alt, lebt als Einzelgängerin im Wald, sorgt für sich alleine, was die Natur ihr so gibt. In der Nähe soll jetzt ein Steinbruch entstehen. Das gefällt Olga überhaupt nicht. Eva ist 33 Jahre jung, lebt in Oslo, steht mitten im privaten, wie auch im beruflichen Leben. Sie hat gerade ein Kind verloren, ist verzweifelt und weiß nicht, wie es weitergehen soll mit ihr und mit ihrem Partner. Da kommt die Begleitung des Projekt über den Sommer hinweg wie gerufen. Eine andere Umgebung, andere Aufgaben, Abstand von ihrem Freund, Zeit zum Nachdenken und, um sich selbst wiederzufinden sowie den Schmerz und Verlust zu verarbeiten. Olga und Eva, der Anfang war gar nicht einfach für Olgas neue Nachbarin. Es folgen intensive Gespräche. Beide Frauen öffnen sich gegenseitig, versuchen ihre Verluste zu verarbeiten. Dadurch gewinnen sie an Kraft und Stärke. Die Gespräche sind sehr tiefgründig und intim. Olga öffnet sich zum ersten Mal, erzählt von ihrer Trauer und ihrem Verlust. Ob Evas Liebe die räumliche Trennung übersteht? Auch ihr Freund trauert, nur anders. Es ist für die beiden gar nicht so einfach. Sowas braucht Zeit, sowas vergisst man nicht. Eva stürzt sich in ihre Projektarbeit, ob sie den Käfer findet? Olga ist gegen den Steinbruch, sie denkt nicht an die neue Arbeitsplätze für die Umgebung, sondern an das Leben im Wald, um die Artenvielfalt, die dadurch noch mehr gefährdet wird. Es wird spannend und interessant, wie sich das Ganze entwickelt.
Die Autorin schreibt sehr bildhaft, es gibt wunderschöne Beschreibungen der Naturkulissen. Kopfkino pur. Der Schreibstil ist leicht, locker und flüssig, er lässt Platz zum Nachdenken, zum in sich kehren, zum Innehalten, um über so manches reflektieren, es nachvollziehen und es verstehen zu können. Hat mir persönlich sehr gut gefallen. Die Hauptcharaktere wirken stark und authentisch, auch Evas Freund und der neue Bekannte gewinnen in Laufe der Geschichte an persönlicher
Stärke und Sympathie. Die Abschnitte haben angenehme Leselänge. Es liest sich gut, es kommt keine Langeweile auf, weil es passiert immer wieder etwas und man gerne weiterlesen möchte. Die Wendungen kommen manchmal sehr überraschend, einiges habe ich so nicht erwartet.
Der Sommer neigt sich irgendwann dem Ende. Eva, Olga und ein Käfer und ihr Leben danach. Ein Buch, das nachhallt. Eine wunderschöne Geschichte, deshalb gibt es von mir definitiv vier Sterne und eine Weiterempfehlung für das Buch, das nicht nur für den Sommer geeignet ist.
Es geht um die Suche nach dem Käfer und dem, was bewährt werden muss-im Leben und in der Natur. Wir begegnen zwei Frauen aus unterschiedlichen Generationen im Sommer im Eichenwald Norwegens. Olga ist 76 Jahre alt, lebt als Einzelgängerin im Wald, sorgt für sich alleine, was die Natur ihr so gibt. In der Nähe soll jetzt ein Steinbruch entstehen. Das gefällt Olga überhaupt nicht. Eva ist 33 Jahre jung, lebt in Oslo, steht mitten im privaten, wie auch im beruflichen Leben. Sie hat gerade ein Kind verloren, ist verzweifelt und weiß nicht, wie es weitergehen soll mit ihr und mit ihrem Partner. Da kommt die Begleitung des Projekt über den Sommer hinweg wie gerufen. Eine andere Umgebung, andere Aufgaben, Abstand von ihrem Freund, Zeit zum Nachdenken und, um sich selbst wiederzufinden sowie den Schmerz und Verlust zu verarbeiten. Olga und Eva, der Anfang war gar nicht einfach für Olgas neue Nachbarin. Es folgen intensive Gespräche. Beide Frauen öffnen sich gegenseitig, versuchen ihre Verluste zu verarbeiten. Dadurch gewinnen sie an Kraft und Stärke. Die Gespräche sind sehr tiefgründig und intim. Olga öffnet sich zum ersten Mal, erzählt von ihrer Trauer und ihrem Verlust. Ob Evas Liebe die räumliche Trennung übersteht? Auch ihr Freund trauert, nur anders. Es ist für die beiden gar nicht so einfach. Sowas braucht Zeit, sowas vergisst man nicht. Eva stürzt sich in ihre Projektarbeit, ob sie den Käfer findet? Olga ist gegen den Steinbruch, sie denkt nicht an die neue Arbeitsplätze für die Umgebung, sondern an das Leben im Wald, um die Artenvielfalt, die dadurch noch mehr gefährdet wird. Es wird spannend und interessant, wie sich das Ganze entwickelt.
Die Autorin schreibt sehr bildhaft, es gibt wunderschöne Beschreibungen der Naturkulissen. Kopfkino pur. Der Schreibstil ist leicht, locker und flüssig, er lässt Platz zum Nachdenken, zum in sich kehren, zum Innehalten, um über so manches reflektieren, es nachvollziehen und es verstehen zu können. Hat mir persönlich sehr gut gefallen. Die Hauptcharaktere wirken stark und authentisch, auch Evas Freund und der neue Bekannte gewinnen in Laufe der Geschichte an persönlicher
Stärke und Sympathie. Die Abschnitte haben angenehme Leselänge. Es liest sich gut, es kommt keine Langeweile auf, weil es passiert immer wieder etwas und man gerne weiterlesen möchte. Die Wendungen kommen manchmal sehr überraschend, einiges habe ich so nicht erwartet.
Der Sommer neigt sich irgendwann dem Ende. Eva, Olga und ein Käfer und ihr Leben danach. Ein Buch, das nachhallt. Eine wunderschöne Geschichte, deshalb gibt es von mir definitiv vier Sterne und eine Weiterempfehlung für das Buch, das nicht nur für den Sommer geeignet ist.