Heilsame Natur versus Ökonomie
Nach einer stillen Geburt zieht sich die 33-jährige Biologin Eva Wist, ohne ihren Lebenspartner vorher zu informieren, aus Oslo in ein Dorf zurück, um den als ausgestorben geltenden Eremitenkäfer zu suchen.
Dort begegnet sie ihrer einsam lebenden Nachbarin, der 76-jährigen Olga, auf deren Grundstück inmitten eines uralten Eichenwaldes Stein abgebaut werden soll. Dies will Olga verhindern, um den Wald zu bewahren.
Schritt für Schritt findet Eva dank der Natur aus der Trauer und schließt mit Olga Freundschaft.
„Der Einsiedlersommer“ greift neben dem Thema des schweren Verlustes ein interessantes und aktuelles Spannungsfeld auf: Ökologie trifft auf Ökonomie. Dabei zeigt der Roman eindrücklich, wie schwer es sein kann, persönliche Interessen, wirtschaftliche Zwänge und den Schutz der Natur miteinander zu vereinbaren. Besonders die Auseinandersetzung mit den Folgen menschlicher Eingriffe und der Frage, welchen Preis wir für wirtschaftlichen Erfolg zu zahlen bereit sind, regt zum Nachdenken an.
Gut geschildert fand ich die Entwicklung der Freundschaft zwischen Eva und Olga.
Leider konnte mich das Buch insgesamt nicht vollständig fesseln. Die Handlung wirkt über weite Strecken recht langatmig.
Die Protagonistin Eva war mir unsympathisch. Ich fand sie egoistisch, übergriffig und ihr Verhalten war für mich oft nicht nachvollziehbar.
Dafür gefiel mir Olga um so besser.
Sehr gelungen ist die Gestaltung: Das Cover finde ich wunderschön.
Insgesamt ein Buch mit interessanten Themen und Denkanstößen, das mich aufgrund der teilweise zähen Erzählweise aber nicht durchgehend überzeugen konnte.
Dort begegnet sie ihrer einsam lebenden Nachbarin, der 76-jährigen Olga, auf deren Grundstück inmitten eines uralten Eichenwaldes Stein abgebaut werden soll. Dies will Olga verhindern, um den Wald zu bewahren.
Schritt für Schritt findet Eva dank der Natur aus der Trauer und schließt mit Olga Freundschaft.
„Der Einsiedlersommer“ greift neben dem Thema des schweren Verlustes ein interessantes und aktuelles Spannungsfeld auf: Ökologie trifft auf Ökonomie. Dabei zeigt der Roman eindrücklich, wie schwer es sein kann, persönliche Interessen, wirtschaftliche Zwänge und den Schutz der Natur miteinander zu vereinbaren. Besonders die Auseinandersetzung mit den Folgen menschlicher Eingriffe und der Frage, welchen Preis wir für wirtschaftlichen Erfolg zu zahlen bereit sind, regt zum Nachdenken an.
Gut geschildert fand ich die Entwicklung der Freundschaft zwischen Eva und Olga.
Leider konnte mich das Buch insgesamt nicht vollständig fesseln. Die Handlung wirkt über weite Strecken recht langatmig.
Die Protagonistin Eva war mir unsympathisch. Ich fand sie egoistisch, übergriffig und ihr Verhalten war für mich oft nicht nachvollziehbar.
Dafür gefiel mir Olga um so besser.
Sehr gelungen ist die Gestaltung: Das Cover finde ich wunderschön.
Insgesamt ein Buch mit interessanten Themen und Denkanstößen, das mich aufgrund der teilweise zähen Erzählweise aber nicht durchgehend überzeugen konnte.