Interessante, berührende Geschichte
Im Buch "Der Einsiedlersommer" wird die Geschichte der Biologin Eva erzählt, die nach einem Schicksalsschlag ihre Heimat Oslo für mehrere Monate verlässt und in die Wälder zieht. Dort soll sie im Auftrag einer Gemeinde die Wälder kartieren und den Eremitenkäfer suchen. Sie lernt dort Olga, ihre mürrische Nachbarin, kennen. Obwohl Eva mit 33 und Olga mit 76 Jahren unterschiedlichen Generationen angehören, verbindet sie doch ähnliche Schicksalsschläge und Traumata, woraus im Laufe des Sommers eine nette Freundschaft entsteht.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und eindringlich. Die Naturbeschreibungen und die vielen Hintergründe zum Artenschutz sowie der Wälder haben mir besonders gut gefallen. Zwischen Olga und Eva entsteht eine tolle Freundschaft, da beide sehr naturverbunden sind. Beide haben Traumata durchlebt und fühlen sich in ihrem jetzigen Leben etwas verloren. Durch die abwechselnden Perspektiven von Eva und Olga konnte man auch gut in ihre Gedanken, Gefühle sowie das in der Vergangenheit Erlebte eintauchen. Die Geschichte an sich ist interessant aufgebaut und die Charaktere werden vielfältig und authentisch dargestellt. Mit Eva hatte ich als Protagonistin zunächst Mühe, da sie oft aufbrausend und launisch ist und ihren Frust an ihren Mitmenschen auslässt. Nach und nach findet aber eine Reflektion und ein inneres Wachstum statt. Prima finde ich, dass Eva sich durch ihre Arbeit für die Natur einsetzt, wir viele biologische Hintergründe erfahren und sie uns durch ihre Tagebucheinträge an ihrer Arbeit teilhaben lässt. Gut gefallen hat mir auch, dass neben der Biologie und dem Naturschutz auch viele menschliche Themen aufgegriffen werden wie bspw. eine Stillgeburt, Mord, Traumata, Albträume, Ehestreitigkeiten, Krieg, Unkenntnis über die Eltern, etc.
Ein wenig herausfordernd fand ich, dass der Roman nicht nur in den Perspektiven, sondern auch den Zeitebenen munter hin und her springt und teilweise auch etwas vergangenheitslastig ist.
Ich habe mich sehr auf den Roman gefreut und finde es ein sehr interessantes Buch mit vielen spannenden Themen. Perfekt als Urlaubslektüre, die informativ ist und zum Nachdenken über unsere Umwelt, die Natur und den Artenschutz anregt.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und eindringlich. Die Naturbeschreibungen und die vielen Hintergründe zum Artenschutz sowie der Wälder haben mir besonders gut gefallen. Zwischen Olga und Eva entsteht eine tolle Freundschaft, da beide sehr naturverbunden sind. Beide haben Traumata durchlebt und fühlen sich in ihrem jetzigen Leben etwas verloren. Durch die abwechselnden Perspektiven von Eva und Olga konnte man auch gut in ihre Gedanken, Gefühle sowie das in der Vergangenheit Erlebte eintauchen. Die Geschichte an sich ist interessant aufgebaut und die Charaktere werden vielfältig und authentisch dargestellt. Mit Eva hatte ich als Protagonistin zunächst Mühe, da sie oft aufbrausend und launisch ist und ihren Frust an ihren Mitmenschen auslässt. Nach und nach findet aber eine Reflektion und ein inneres Wachstum statt. Prima finde ich, dass Eva sich durch ihre Arbeit für die Natur einsetzt, wir viele biologische Hintergründe erfahren und sie uns durch ihre Tagebucheinträge an ihrer Arbeit teilhaben lässt. Gut gefallen hat mir auch, dass neben der Biologie und dem Naturschutz auch viele menschliche Themen aufgegriffen werden wie bspw. eine Stillgeburt, Mord, Traumata, Albträume, Ehestreitigkeiten, Krieg, Unkenntnis über die Eltern, etc.
Ein wenig herausfordernd fand ich, dass der Roman nicht nur in den Perspektiven, sondern auch den Zeitebenen munter hin und her springt und teilweise auch etwas vergangenheitslastig ist.
Ich habe mich sehr auf den Roman gefreut und finde es ein sehr interessantes Buch mit vielen spannenden Themen. Perfekt als Urlaubslektüre, die informativ ist und zum Nachdenken über unsere Umwelt, die Natur und den Artenschutz anregt.