(m)ein Herzensbuch!
Wenn Naturliebe, Naturschutz und zwei leise Protagonistinnen, deren Gedanken dafür umso lauter sind, in einer wundervoll erzählten Geschichte ineinander verschmelzen, dann kann es nur eines werden: (m)ein Herzensbuch.
Genau das ist mit dem Einsiedlersommer geschehen. Das Buch ist eine wundervolle Würdigung an all die kleinen Wunder der Natur, an die Jahrhunderte alten Wälder in denen die verborgenen Schätze, der immerwährende Kreislauf der Natur, denen vorbehalten ist, die einen Moment inne halten und der Natur zuhören, im Moment sind. Eva ist Biologin und im Moment alles andere als ruhig, sie ist innerlich aufgewühlt, voller Schmerz und Trauer und einfach gegangen. Hat Oslo, ihr Leben, Eirik zurückgelassen – ohne ein Wort – um den Sommer in der Natur zu verbringen. Im Auftrag der Gemeinde soll sie den bedrohten Eremitenkäfer suchen und die Natur kartografieren. Was sie in diesen drei Sommermonaten findet, ist nicht nur eine wunderschöne, schützenswerte Natur, sondern auch eine Freundschaft mit Olga. Zwei Frauen, eine Generation auseinander, die ein ähnlicher Verlust verbindet und die in diesem Sommer einander Kraft und Halt geben, einander trösten und miteinander den Mut aufbringen Dinge zu klären bevor es zu spät ist. Ob es schon zu spät ist, den beinahe ausgestorbenen Eremiten zu finden und somit einen geplanten Steinbruch zu stoppen und ob für einmal die Natur gegenüber dem Kapitalismus, der Gier und der Macht siegt?
Vom Cover über den wunderschönen Einband bis hin zur letzten Seite konnte mich dieses Buch, diese Geschichte für sich einnehmen. Der Naturschutz, die Natur, der Eremitenkäfer aber auch die beiden Protagonistinnen verschmelzen zu einer wundervollen Symbiose, die nicht gekünstelt, sondern echt und glaubwürdig geschrieben ist. Die Geschichte entwickelt sich nach und nach zu einem Roman voller Familiengeheimnisse, was ich so nicht erwartet habe, mich aber positiv überrascht hat. In die beiden Protagonistinnen konnte ich mich gut hineinfühlen, sie sind beide eher verschlossen und dennoch nahbar. Der Schreibstil ist wunderschön, sehr atmosphärisch, liebevoll und dennoch zu jeder Zeit realistisch, so dass mich das Buch verzaubert und gleichzeitig nachdenklich gemacht hat. Ein Buch wie ein Waldspaziergang, mal hell, mal düster, mal beängstigend, mal überraschend, aber immer wunderschön.
Genau das ist mit dem Einsiedlersommer geschehen. Das Buch ist eine wundervolle Würdigung an all die kleinen Wunder der Natur, an die Jahrhunderte alten Wälder in denen die verborgenen Schätze, der immerwährende Kreislauf der Natur, denen vorbehalten ist, die einen Moment inne halten und der Natur zuhören, im Moment sind. Eva ist Biologin und im Moment alles andere als ruhig, sie ist innerlich aufgewühlt, voller Schmerz und Trauer und einfach gegangen. Hat Oslo, ihr Leben, Eirik zurückgelassen – ohne ein Wort – um den Sommer in der Natur zu verbringen. Im Auftrag der Gemeinde soll sie den bedrohten Eremitenkäfer suchen und die Natur kartografieren. Was sie in diesen drei Sommermonaten findet, ist nicht nur eine wunderschöne, schützenswerte Natur, sondern auch eine Freundschaft mit Olga. Zwei Frauen, eine Generation auseinander, die ein ähnlicher Verlust verbindet und die in diesem Sommer einander Kraft und Halt geben, einander trösten und miteinander den Mut aufbringen Dinge zu klären bevor es zu spät ist. Ob es schon zu spät ist, den beinahe ausgestorbenen Eremiten zu finden und somit einen geplanten Steinbruch zu stoppen und ob für einmal die Natur gegenüber dem Kapitalismus, der Gier und der Macht siegt?
Vom Cover über den wunderschönen Einband bis hin zur letzten Seite konnte mich dieses Buch, diese Geschichte für sich einnehmen. Der Naturschutz, die Natur, der Eremitenkäfer aber auch die beiden Protagonistinnen verschmelzen zu einer wundervollen Symbiose, die nicht gekünstelt, sondern echt und glaubwürdig geschrieben ist. Die Geschichte entwickelt sich nach und nach zu einem Roman voller Familiengeheimnisse, was ich so nicht erwartet habe, mich aber positiv überrascht hat. In die beiden Protagonistinnen konnte ich mich gut hineinfühlen, sie sind beide eher verschlossen und dennoch nahbar. Der Schreibstil ist wunderschön, sehr atmosphärisch, liebevoll und dennoch zu jeder Zeit realistisch, so dass mich das Buch verzaubert und gleichzeitig nachdenklich gemacht hat. Ein Buch wie ein Waldspaziergang, mal hell, mal düster, mal beängstigend, mal überraschend, aber immer wunderschön.