Ruhig, mit viel Naturthemen und Umweltschutzaspekten
Eva bricht auf in die Natur, nach Vestfold, einerGegend voller Wald in Norwegen. Ihren Lebensgefährten und ihre Promotion lässt sie für drei Monate in Oslo zurück. Sie will raus, Wälder kartografieren und nach einem seltenen Käfer suchen, der eigentlich in Norwegen ausgestorben ist und nun doch eventuell in den Wäldern von Vestfold lebt. Eva wurde für drei Monate von einer dortigen Provinzverwaltung als Biologin angestellt, eben für die Kontrolle von schützenswerten Gebieten und auch für die Suche nach dem Einsiedlerkäfer
Unterkunft findet sie in einem einsam gelegenen und ziemlich heruntergekommenen Haus, mit einer einzigen und dazu sehr eigenbrötlerischen Nachbarin, Olga. Die beiden Frauen werden sich irgendwie anfreunden, auch wenn das am Anfang nicht so aussieht. Und Eva wird Insektenfallen aufbauen, in einem etwas provisorischen Labor auf dem Wohnzimmertisch Käfer untersuchen und immer weiter in die Wälder eindringen, um vielleicht doch den Einsiedlerkäfer zu finden. Auf diese Weise versucht sie, zurück ins Leben zu finden. Denn sie hat einen herben Verlust erlitten. Und da ist sie nicht die Einzige, denn auch Olga hat mit einer schwierigen Vergangenheit zu kämpfen...
Diesen Teil der Geschichte habe ich gerne gelesen, den mit den zwei Frauen und ihrer Annäherung. Mit den Käfern und Wäldern konnte ich etwas weniger anfangen, es war aber sehr bildhaft beschrieben. Für Umweltschutz sollten Leser:innen sich schon interessieren, sonst wäre es das falsche Buch.
Was mir nicht ganz so gefallen hat, waren die (zu) vielen Themen. Umweltschutz versus Wirtschaft und Arbeitsplätze war noch verständlich, aber eine sich anbahnende Affäre, die Nazi-Vergangenheit, Evas Problem mit dem unbekannten Vater und Olgas Vater-Thema waren fast ein wenig too much. Also für mich. Es wird auch nicht alles so ganz aufgelöst. Muss es vielleicht auch nicht. Aber trotzdem. Insgesamt ein ruhiges Sommerbuch für diejenigen, die mal etwas anderes lesen wollen als Strand, Süden und die erste Liebe. Alle hier im Roman sind erwachsen und haben schon die ein oder andere Narbe davongetragen - das hat mir wiederum sehr gut gefallen.
Unterkunft findet sie in einem einsam gelegenen und ziemlich heruntergekommenen Haus, mit einer einzigen und dazu sehr eigenbrötlerischen Nachbarin, Olga. Die beiden Frauen werden sich irgendwie anfreunden, auch wenn das am Anfang nicht so aussieht. Und Eva wird Insektenfallen aufbauen, in einem etwas provisorischen Labor auf dem Wohnzimmertisch Käfer untersuchen und immer weiter in die Wälder eindringen, um vielleicht doch den Einsiedlerkäfer zu finden. Auf diese Weise versucht sie, zurück ins Leben zu finden. Denn sie hat einen herben Verlust erlitten. Und da ist sie nicht die Einzige, denn auch Olga hat mit einer schwierigen Vergangenheit zu kämpfen...
Diesen Teil der Geschichte habe ich gerne gelesen, den mit den zwei Frauen und ihrer Annäherung. Mit den Käfern und Wäldern konnte ich etwas weniger anfangen, es war aber sehr bildhaft beschrieben. Für Umweltschutz sollten Leser:innen sich schon interessieren, sonst wäre es das falsche Buch.
Was mir nicht ganz so gefallen hat, waren die (zu) vielen Themen. Umweltschutz versus Wirtschaft und Arbeitsplätze war noch verständlich, aber eine sich anbahnende Affäre, die Nazi-Vergangenheit, Evas Problem mit dem unbekannten Vater und Olgas Vater-Thema waren fast ein wenig too much. Also für mich. Es wird auch nicht alles so ganz aufgelöst. Muss es vielleicht auch nicht. Aber trotzdem. Insgesamt ein ruhiges Sommerbuch für diejenigen, die mal etwas anderes lesen wollen als Strand, Süden und die erste Liebe. Alle hier im Roman sind erwachsen und haben schon die ein oder andere Narbe davongetragen - das hat mir wiederum sehr gut gefallen.