Schöner Sommerroman mit Umweltfokus vor norwegischer Kulisse
"All diese kleinen Dinge, die so große Folgen haben [...]" (S. 423)
TW: Stille Geburt
Nach einem schmerzhaften Ereignis braucht Eva dringend Abstand zu Eirik, ihrem Partner. Sie bewirbt sich für eine Stelle in einem Dorf in Vestfold. Dort soll sie den Sommer über den Wald kartieren, während sie nach dem Eremitenkäfer sucht, der als ausgestorben gilt. Ihre neue Nachbarin wird die seltsame Olga, die wie eine Einsiedlerin lebt. Ereignisse im Dorf und der Naturschutz bringen die beiden Frauen näher und sie schließen eine ungewöhnliche Freundschaft. Doch wird Eva den Käfer finden und somit auch Olgas Grundstück retten, dass für einen Steinbruch draufgehen soll?
"Der Einsiedlersommer" lässt sich super leicht lesen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und die vielen kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Auch die Gestaltung des Buches hat mir sehr gut gefallen!
Eva und Olga sind sehr unterschiedliche Charaktere und doch teilen sie gewisse Dinge. Ich mochte ihre Freundschaft sehr, und konnte mir ihr Leben im norwegischen Wald sehr gut vorstellen. Auch die Eremitenkäfer-Thematik fand ich sehr interessant und toll umgesetzt! Die Autorin, die Professorin für Naturschutzbiologie ist, vermittelt ihr Wissen auf eine sehr nahbare und leicht verständliche Art und Weise.
Was ich nicht unbedingt gebraucht hätte, war Evas Beziehungskrise. Es wurde sehr deutlich, dass sie innerlich in Aufruhr war und auch etwas wankelmütig. Für mich war dieser Teilaspekt der Geschichte etwas langatmig und die vielen Themenbereiche etwas "too much". Es war alles nachvollziehbar, aber ich hätte mir lieber den Fokus auf der Freundschaft von Eva und Olga gewünscht.
Ich empfehle das Buch gerne weiter! Ein schöner Sommerroman mit Umweltfokus vor norwegischer Kulisse.
3,75/5 Sterne
Toll übersetzt von Franziska Hüther, Nora Pröfrock und Ricarda Essrich
TW: Stille Geburt
Nach einem schmerzhaften Ereignis braucht Eva dringend Abstand zu Eirik, ihrem Partner. Sie bewirbt sich für eine Stelle in einem Dorf in Vestfold. Dort soll sie den Sommer über den Wald kartieren, während sie nach dem Eremitenkäfer sucht, der als ausgestorben gilt. Ihre neue Nachbarin wird die seltsame Olga, die wie eine Einsiedlerin lebt. Ereignisse im Dorf und der Naturschutz bringen die beiden Frauen näher und sie schließen eine ungewöhnliche Freundschaft. Doch wird Eva den Käfer finden und somit auch Olgas Grundstück retten, dass für einen Steinbruch draufgehen soll?
"Der Einsiedlersommer" lässt sich super leicht lesen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und die vielen kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Auch die Gestaltung des Buches hat mir sehr gut gefallen!
Eva und Olga sind sehr unterschiedliche Charaktere und doch teilen sie gewisse Dinge. Ich mochte ihre Freundschaft sehr, und konnte mir ihr Leben im norwegischen Wald sehr gut vorstellen. Auch die Eremitenkäfer-Thematik fand ich sehr interessant und toll umgesetzt! Die Autorin, die Professorin für Naturschutzbiologie ist, vermittelt ihr Wissen auf eine sehr nahbare und leicht verständliche Art und Weise.
Was ich nicht unbedingt gebraucht hätte, war Evas Beziehungskrise. Es wurde sehr deutlich, dass sie innerlich in Aufruhr war und auch etwas wankelmütig. Für mich war dieser Teilaspekt der Geschichte etwas langatmig und die vielen Themenbereiche etwas "too much". Es war alles nachvollziehbar, aber ich hätte mir lieber den Fokus auf der Freundschaft von Eva und Olga gewünscht.
Ich empfehle das Buch gerne weiter! Ein schöner Sommerroman mit Umweltfokus vor norwegischer Kulisse.
3,75/5 Sterne
Toll übersetzt von Franziska Hüther, Nora Pröfrock und Ricarda Essrich