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frankenfrosch Avatar

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Mit 'Der Einsiedlersommer' von Anne Sverdrup-Thygeson ist nun ein weiterer Roman zum Thema 'Die Letzten ihrer Art' erschienen. In schnörkelloser, beinahe schon einfacher Sprache wird die Geschichte zweier Frauen erzählt, die mit einem schweren Schicksalsschlag zurecht kommen müssen. Eva, 33, Biologin kartiert über den Sommer Wälder und ist auf der Suche nach dem fast ausgestorbenen Eremitenkäfer. Ihre Nachbarin Olga, ist doppelt so alt und menschenscheu. Die anfängliche Skepsis, verwandelt sich in Freundschaft und gegenseitige Stütze. Natürlich wird auch noch der Wald vom Tagebau bedroht und Eva versucht für den Wald zu kämpfen. So interessant das Thema ist, so vorhersehbar war leider für mich der Erzählstrang. Evas Trauer und Verzweiflung waren mir manchmal zu theatralisch um mich wirklich zu berühren. Die wechselnde Erzählperspektive lockert den Roman auf, vor allem, wenn die Sicht von Olga erzählt wird. Für mich war diese Figur glaubwürdiger und wuchs mir von Kapitel zu Kapitel mehr ans Herz. Ein leicht zu lesender Roman, in dem schwere Themen verpackt sind.