Über Umweltschutz und bedrohte Artenvielfalt

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pusteblümchen Avatar

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Der Eremitenkäfer gilt als ausgestorben, wurde aber in einem alten Eichenwald in Norwegen gesichtet. Die Biologin Eva Wist erhält den Auftrag, nach diesem zu suchen. Für sie ist es nach einer Fehlgeburt eine willkommene Auszeit, um ihre Gefühle aufzuarbeiten.
In dem Eichenwald lebt auch Olga, eine Einsiedlerin, der Evas Anwesenheit zunächst wenig gefällt, da sie allen Menschen gegenüber misstrauisch und skeptisch ist.
Eva und Olga freunden sich trotz des großen Altersunterschiedes an und zwischen den ungleichen Frauen entsteht eine wirklich tiefe und einzigartige Beziehung, die auf der Liebe zur Natur und deren Schutz sowie der Erfahrungen eines Verlustes basiert.

Die Autorin schreibt bildhaft und flüssig. Dabei beschreibt sie die Natur so lebendig und fesselnd, dass ich alles direkt vor Augen hatte.
Wer die Natur liebt und wem diese wichtig ist, der wird sicherlich auch gefallen an diesem Buch finden. Dabei merkt man, dass Anne Sverdrup-Thygeson sich beruflich mit Naturschutz beschäftigt.

Insgesamt ist „Der Einsiedlersommer“ ein lehrreicher Roman, der den Blick für Natur und Umwelt schärft und dabei gleichzeitig gut unterhält. Wer die Natur liebt und wem ihr Schutz am Herzen liegt, der wird an diesem Buch große Freude haben.