"Und in der Regel steht die Natur auf der Verliererseite."
Nach einem schweren Schicksalsschlag lässt Eva alles hinter sich: ihren Lebenspartner, ihre Wohnung, das Leben in der Großstadt Oslo. Nur mit ihrem Hund und dem Nötigsten macht sie sich auf den Weg in ein abgelegenes Dorf in Norwegen. Der Ruf der Gemeinde erreicht sie genau zur richtigen Zeit: Gesucht wird eine Biologin, die in diesem Sommer nicht nur die Wälder kartieren, sondern auch den Einsiedlerkäfer aufspüren soll, eine Art, die in Norwegen bereits als ausgestorben gilt. Für Eva ist es die perfekte Gelegenheit, ihren eigenen Problemen zumindest vorübergehend zu entfliehen.
Ihre einzige Nachbarin ist Olga, eine eigenwillige, verschlossene alte Frau, mit der Eva zunächst kaum zurechtkommt. Doch mit der Zeit entwickelt sich zwischen den beiden eine leise, tiefgehende Vertrautheit. Denn nicht nur Evas Vergangenheit lässt sie nicht los, auch Olga trägt ihre eigene Geschichte mit sich. Gemeinsam stellen sich die beiden Frauen im Laufe dieses Sommers ihren Erinnerungen und Verlusten.
Gleichzeitig rückt die Bedrohung der umliegenden Natur immer stärker in den Fokus: die Zerstörung der Wälder, das Verschwinden von Lebensräumen und das fragile Schicksal des seltenen Käfers. Das Buch vermittelt so eindrucksvoll, wie wichtig Arten- und Naturschutz ist.
Ein eindringlicher, ruhiger Roman, der seine Kraft aus der Tiefe seiner Figuren und der atmosphärischen Erzählweise schöpft. Die Natur wird hier so lebendig beschrieben, als wäre sie einer der Protagonisten. Die beiden unterschiedlichen Frauen wirken zugleich stark und distanziert, und die enge Verbindung zur Natur ist in jeder Zeile spürbar. Ein Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite berührt hat und noch lange nachhallt.
Ihre einzige Nachbarin ist Olga, eine eigenwillige, verschlossene alte Frau, mit der Eva zunächst kaum zurechtkommt. Doch mit der Zeit entwickelt sich zwischen den beiden eine leise, tiefgehende Vertrautheit. Denn nicht nur Evas Vergangenheit lässt sie nicht los, auch Olga trägt ihre eigene Geschichte mit sich. Gemeinsam stellen sich die beiden Frauen im Laufe dieses Sommers ihren Erinnerungen und Verlusten.
Gleichzeitig rückt die Bedrohung der umliegenden Natur immer stärker in den Fokus: die Zerstörung der Wälder, das Verschwinden von Lebensräumen und das fragile Schicksal des seltenen Käfers. Das Buch vermittelt so eindrucksvoll, wie wichtig Arten- und Naturschutz ist.
Ein eindringlicher, ruhiger Roman, der seine Kraft aus der Tiefe seiner Figuren und der atmosphärischen Erzählweise schöpft. Die Natur wird hier so lebendig beschrieben, als wäre sie einer der Protagonisten. Die beiden unterschiedlichen Frauen wirken zugleich stark und distanziert, und die enge Verbindung zur Natur ist in jeder Zeile spürbar. Ein Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite berührt hat und noch lange nachhallt.