Von Käfern und Menschen

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misspider Avatar

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Auf der Suche nach dem Eremitenkäfer findet Eva eine Freundin und vor allem zu sich selbst zurück. Eva braucht eine Auszeit und so landet sie "in der Pampa", um drei Monate lang Wälder zu kartieren und einen fast ausgestorbenen Käfer zu suchen, der in der Gegen womöglich überlebt hat. Dabei gerät Eva an ihre Nachbarin Olga, die erst sehr abweisen reagiert, aber schrittweise nähern sich die beiden Frauen an, entdecken Gemeinsamkeiten und werden darüber zu Freundinnen. Nebenher muss Eva ihre kriselnde Beziehung überdenken, die an einem Trauma zu zerbrechen droht. Ich kann Evas Beweggründe, eine Auszeit ganz für sich alleine zu nehmen, sehr gut nachvollziehen, allerdings fand ich ihre Umsetzung nicht sehr gelungen - sang- und klanglos zu verschwinden und alles aufs Spiel zu setzen ist nicht gerade clever. Überhaupt gefiel mir ihr Umgang mit ihrem Partner in den Nachrichten und Telefonaten nicht so gut, sie hat irgendwie drumrum geredet und war dabei auch ein Stück weit zu egoistisch meiner Meinung nach. Abgesehen davon hat mir das Buch sehr gut gefallen, vor allem die Geschichte von Olga und wie nach und nach ihre Geheimnisse ans Licht kamen war sehr spannend. Gegen Ende zog es sich auch noch ein bisschen, zumal Evas Gedankengänge irgendwann sehr wiederholend wirkten. Insgesamt hat mich das Buch aber gut unterhalten und auch das vermittelte Käferwissen war durchaus interessant.