Zwei Frauen, verbunden in einem schicksalshaften Sommer
Eva Wist, Biologin aus Oslo, reist Hals über Kopf nach Vestfold, um sich dort im Rahmen einer Studie auf die Suche nach dem Eremitenkäfer zu machen. Dieser gilt als ausgestorben, denn sein Lebensraum ist nahezu vernichtet. Doch in Vestfold gibt es sie noch, die uralten Eichenwälder, in dessen Mitte die 76-jährige Olga lebt. Aber die Idylle ist bedroht, denn unter dem Wald liegt ein begehrter Bodenschatz, welcher der Bevölkerung Arbeit und Einkommen bringen soll.
Es ist der Eremitenkäfer, um den sich eigentlich alles dreht, daher bietet der Einband einen sehr schönen Bezug zum Buchinhalt. Doch schnell wird klar, dass die junge Eva nach einem furchtbaren Schicksalsschlag im Wald nur Ruhe und Einsamkeit sucht, um das Erlebte zu verarbeiten. Ihre Arbeit ist Ablenkung, der Abstand zu ihrem Lebenspartner tut ihr gut. Olga dagegen ist die Stille im Wald gewohnt, Eva bringt mit ihrer unkomplizierten Art Bewegung in die Abgeschiedenheit und Olga muss sich daran erst gewöhnen. Im Laufe der Zeit lernen beide voneinander, haben ganz ähnliche Lebensgeschichten und langsam entsteht eine innige Freundschaft, in der sich Olga Eva gegenüber öffnet.
Anne Sverdrup-Thygeson hat eine sehr warmherzige, liebenswerte und bewegende Geschichte geschrieben, schicksalshaft, aber auch mit einem starken Bezug zur Realität, was Umwelt und Natur betrifft. Ihr Appell kommt an, denn die Autorin beschreibt sehr eindrucksvoll den Zustand der Wälder und die Symbiose der Pflanzen, man kann sich sehr lebhaft die geschilderte Landschaft vorstellen, und sie erwähnt auch auf mahnende Weise die Eingriffe der Menschen und deren unterschiedliche Auffassung der Natur gegenüber.
Es ist ein Buch, das einerseits zu Herzen geht und andererseits den Blick für Natur und Umwelt schärft. Es ist lehrreich und zugleich unterhaltsam und hat mir sehr gut gefallen.
Ich habe es als Hörbuch genossen, das von Heike Warmuth in bewährter Weise mit wohltönender Stimme eingelesen wurde. Sie versteht es, mit viel Einfühlungsvermögen zu erzählen, aber auch Spannung zu erzeugen!
Es ist der Eremitenkäfer, um den sich eigentlich alles dreht, daher bietet der Einband einen sehr schönen Bezug zum Buchinhalt. Doch schnell wird klar, dass die junge Eva nach einem furchtbaren Schicksalsschlag im Wald nur Ruhe und Einsamkeit sucht, um das Erlebte zu verarbeiten. Ihre Arbeit ist Ablenkung, der Abstand zu ihrem Lebenspartner tut ihr gut. Olga dagegen ist die Stille im Wald gewohnt, Eva bringt mit ihrer unkomplizierten Art Bewegung in die Abgeschiedenheit und Olga muss sich daran erst gewöhnen. Im Laufe der Zeit lernen beide voneinander, haben ganz ähnliche Lebensgeschichten und langsam entsteht eine innige Freundschaft, in der sich Olga Eva gegenüber öffnet.
Anne Sverdrup-Thygeson hat eine sehr warmherzige, liebenswerte und bewegende Geschichte geschrieben, schicksalshaft, aber auch mit einem starken Bezug zur Realität, was Umwelt und Natur betrifft. Ihr Appell kommt an, denn die Autorin beschreibt sehr eindrucksvoll den Zustand der Wälder und die Symbiose der Pflanzen, man kann sich sehr lebhaft die geschilderte Landschaft vorstellen, und sie erwähnt auch auf mahnende Weise die Eingriffe der Menschen und deren unterschiedliche Auffassung der Natur gegenüber.
Es ist ein Buch, das einerseits zu Herzen geht und andererseits den Blick für Natur und Umwelt schärft. Es ist lehrreich und zugleich unterhaltsam und hat mir sehr gut gefallen.
Ich habe es als Hörbuch genossen, das von Heike Warmuth in bewährter Weise mit wohltönender Stimme eingelesen wurde. Sie versteht es, mit viel Einfühlungsvermögen zu erzählen, aber auch Spannung zu erzeugen!