Zwischen Natur und Neuanfang

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
karo_liest Avatar

Von

Nach einem schweren Verlust verlässt die Biologin Eva ihr Leben in Oslo und zieht für einige Zeit in ein kleines Dorf in Vestfold. Dort soll sie den seltenen Eremitenkäfer erforschen und lernt ihre zurückgezogen lebende Nachbarin Olga kennen. Als ein geplanter Steinbruch den alten Eichenwald bedroht, kämpfen die beiden Frauen für dessen Erhalt. Dabei kommt nicht nur ein lange gehütetes Familiengeheimnis ans Licht, sondern Eva findet auch langsam zurück ins Leben.

Im Mittelpunkt des Romans stehen zwei Frauen unterschiedlicher Generationen, die trotz ihres Altersunterschieds eine besondere Verbindung zueinander aufbauen. Vor der beeindruckenden Kulisse der norwegischen Natur geben sie sich gegenseitig Halt und zeigen, dass selbst nach schweren Schicksalsschlägen ein Neuanfang möglich ist. Gleichzeitig verdeutlicht die Geschichte, wie eng das Leben der Menschen mit der Natur verbunden ist und wie wichtig es ist, beides zu bewahren.

Für mich war „Der Einsiedlersommer“ ein Buch, das ich eher langsam gelesen habe. Es hat mich nicht komplett gepackt hat, aber ich mochte die ruhige Stimmung, die Natur und die beiden Frauen sehr.