Zwischen Vertrauen, Familiengeschichte und Naturschutz
Welchen Wert haben Dinge, die wirtschaftlich keinen unmittelbaren Nutzen bringen und was sind die Menschen bereit dafür zu bewahren?
„Der Einsiedlersommer“ nimmt uns mit in einen recht ereignisreichen Sommer – zumindest für die beiden Frauen Eva und Olga. Eva braucht nach einem schweren Schicksalsschlag eine Auszeit und stürzt sich in die Suche nach dem bedrohten Eremiten-Käfer. Olga hingegen lebt schon seit vielen Jahren das Leben einer Einsiedlerin, zum einen, um ein Geheimnis zu wahren und zum anderen, weil sie der Meinung ist, in der Dorfgemeinschaft aufgrund ihrer Vergangenheit nicht erwünscht zu sein. Die beiden freunden sich jedoch recht schnell an und finden einen unerwarteten Zugang zueinander, wodurch schon bald ein sehr vertrautes Verhältnis entsteht. Zwei Einsiedlerinnen, die sich gefunden haben. Und das mitten in der Natur eines norwegischen Dorfes.
Metaphorisch gefällt mir die Parallele zum Eremiten sehr gut. Denn Olga kämpft sich Stück für Stück aus ihrem Kokon und entpuppt sich von der eigentümlichen, eigenwilligen und einsamen Einsiedlerin zu einer leicht schelmischen und resoluten Frau, die Stück für Stück mutiger wird. Und auch Eva findet ihren Frieden – wenn auch auf enormem Umweg.
Gut gelungen ist zudem die Trennung der wissenschaftlichen Perspektive, die vor allem in den kurzen Tagebucheinträgen von Eva zum Tragen kommt und der eigentlichen Geschichte.
„Der Einsiedlersommer“ ist ein Buch über Erinnerungen und Wahrheiten. Ein Buch über den Konflikt zwischen Naturschutz und wirtschaftlicher Entwicklung. Ein Buch über den Versuch, wieder ins Leben zurückzufinden.
„Der Einsiedlersommer“ nimmt uns mit in einen recht ereignisreichen Sommer – zumindest für die beiden Frauen Eva und Olga. Eva braucht nach einem schweren Schicksalsschlag eine Auszeit und stürzt sich in die Suche nach dem bedrohten Eremiten-Käfer. Olga hingegen lebt schon seit vielen Jahren das Leben einer Einsiedlerin, zum einen, um ein Geheimnis zu wahren und zum anderen, weil sie der Meinung ist, in der Dorfgemeinschaft aufgrund ihrer Vergangenheit nicht erwünscht zu sein. Die beiden freunden sich jedoch recht schnell an und finden einen unerwarteten Zugang zueinander, wodurch schon bald ein sehr vertrautes Verhältnis entsteht. Zwei Einsiedlerinnen, die sich gefunden haben. Und das mitten in der Natur eines norwegischen Dorfes.
Metaphorisch gefällt mir die Parallele zum Eremiten sehr gut. Denn Olga kämpft sich Stück für Stück aus ihrem Kokon und entpuppt sich von der eigentümlichen, eigenwilligen und einsamen Einsiedlerin zu einer leicht schelmischen und resoluten Frau, die Stück für Stück mutiger wird. Und auch Eva findet ihren Frieden – wenn auch auf enormem Umweg.
Gut gelungen ist zudem die Trennung der wissenschaftlichen Perspektive, die vor allem in den kurzen Tagebucheinträgen von Eva zum Tragen kommt und der eigentlichen Geschichte.
„Der Einsiedlersommer“ ist ein Buch über Erinnerungen und Wahrheiten. Ein Buch über den Konflikt zwischen Naturschutz und wirtschaftlicher Entwicklung. Ein Buch über den Versuch, wieder ins Leben zurückzufinden.