purer Blödsinn
Ich gebe zu noch nie ein Fan von den Marc Uwe Kling gewesen zu sein und daran hat auch dieses Buch nichts geändert. Es war eine Anhäufung von purem Blödsinn. Die Wohngemeinschaft in Berlin Kreuzberg mit einem erfolglosen Schriftsteller und einen Känguru. Gut die Idee des sprechenden Kängurus hatte er wahrscheinlich in einer Bierlaune und die ist gut, aber da passiert ja nicht wirklich was rein inhaltlich. Eine Aneinanderreihung von Zitaten wie Tüttensuppen-Totalitarismus, Angriff der Killer-Soziologen bis Herrschaft und Knechtschaft oder"Säufste - stirbste, säufste nicht, stirbste auch, also säufste!" Einzig der Hunger auf Schnapspralinen entsteht beim Lesen. Beschriebene Szenen wie das Känguru in der Sicherheitskontrolle am Flughafen vor einem Billigflug von Berlin-Schönefeld nach Berlin-Tegel steht, kennt in ähnlicher Form fast jeder, durch die Figur des Kängurus sind sie aber noch einmal überspitzt. Keine Empfehlung