Thriller mit wenigen Figuren, vielen Geheimnissen und ständig wechselndem Misstrauen

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kurzundbuch Avatar

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**Die Nachbarin** von Nova Winter hat mich richtig gut unterhalten. Schon die Idee eines Thrillers rund um eine geheimnisvolle Nachbarin hat mich sofort angesprochen – und die Geschichte hat gehalten, was ich mir davon versprochen hatte.

Smilla zieht nach ihrer Krebserkrankung gemeinsam mit ihrem Mann Jonas in ein neues Haus, um einen Neuanfang zu wagen. Als sie den kleinen Sohn ihrer Nachbarin Lou aus einem eiskalten See rettet, kommen sich die beiden Familien näher. Doch Smilla merkt schnell, dass mit Lou etwas nicht stimmt.

Erzählt wird die Geschichte aus vier Perspektiven: Smilla, Jonas, Lou und Quentin. Dadurch verändert sich der Blick auf die Ereignisse ständig und ich habe mich immer wieder gefragt, wem man eigentlich trauen kann und wer hier etwas zu verbergen hat. Das hat die Spannung für mich die ganze Zeit hochgehalten.

Die Kapitel sind kurz, die Figuren überschaubar und auch der Schauplatz bleibt bewusst klein. Genau das hat für mich sehr gut funktioniert. Der Thriller ist leicht zugänglich, erinnert vom Erzählstil ein wenig an Freida McFadden und entwickelt schnell einen Sog, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte.