Spannender Auftakt mit bekannten Mustern – aber auch viel Potenzial
Die Leseprobe hat mich grundsätzlich gut unterhalten und ich bin schnell in die Geschichte hineingekommen. Der Einstieg ist spannend, weil man direkt mitten in die Situation geworfen wird und nicht erst lange erklärt bekommt, wie diese Welt funktioniert.
Isola wirkt bisher sympathisch, taff und mutig – vielleicht fast schon ein bisschen sehr stark für ihr junges Alter. Genau da bin ich noch vorsichtig: Ich hoffe, dass sie im weiteren Verlauf nicht nur die klassische junge Auserwählte ist, die plötzlich unfassbar viel Verantwortung trägt, sondern auch Fehler machen darf, überfordert ist und sich ihrem Alter entsprechend verhält.
Die Idee mit dem Drachenfluch finde ich interessant. Drachen sind in Fantasy natürlich kein neues Motiv, aber hier wird es zumindest etwas anders gedreht: Nicht der Drache als Begleiter steht im Mittelpunkt, sondern die Verwandlung selbst – verbunden mit Kontrollverlust und Wahnsinn. Das hat mir gefallen und macht neugierig.
Beim Worldbuilding bin ich noch etwas zwiegespalten. Tribunal, Drachenverfluchte, Geißel und politische Machtstrukturen klingen spannend, waren für mich aber noch nicht ganz greifbar. Auch Lucan kann ich bisher schwer einschätzen. Besonders sympathisch wirkt er noch nicht, aber vermutlich steckt genau darin sein Reiz.
Insgesamt sehe ich viele gute Ansätze: einen angenehmen Schreibstil, einen spannenden Einstieg und einige offene Fragen. Gleichzeitig hoffe ich, dass das Buch nicht nur bekannte Romantasy-Tropes abarbeitet, sondern ihnen genug Eigenständigkeit, Tiefe und überraschende Wendungen gibt. Ich bin neugierig – aber noch nicht ganz überzeugt.
Isola wirkt bisher sympathisch, taff und mutig – vielleicht fast schon ein bisschen sehr stark für ihr junges Alter. Genau da bin ich noch vorsichtig: Ich hoffe, dass sie im weiteren Verlauf nicht nur die klassische junge Auserwählte ist, die plötzlich unfassbar viel Verantwortung trägt, sondern auch Fehler machen darf, überfordert ist und sich ihrem Alter entsprechend verhält.
Die Idee mit dem Drachenfluch finde ich interessant. Drachen sind in Fantasy natürlich kein neues Motiv, aber hier wird es zumindest etwas anders gedreht: Nicht der Drache als Begleiter steht im Mittelpunkt, sondern die Verwandlung selbst – verbunden mit Kontrollverlust und Wahnsinn. Das hat mir gefallen und macht neugierig.
Beim Worldbuilding bin ich noch etwas zwiegespalten. Tribunal, Drachenverfluchte, Geißel und politische Machtstrukturen klingen spannend, waren für mich aber noch nicht ganz greifbar. Auch Lucan kann ich bisher schwer einschätzen. Besonders sympathisch wirkt er noch nicht, aber vermutlich steckt genau darin sein Reiz.
Insgesamt sehe ich viele gute Ansätze: einen angenehmen Schreibstil, einen spannenden Einstieg und einige offene Fragen. Gleichzeitig hoffe ich, dass das Buch nicht nur bekannte Romantasy-Tropes abarbeitet, sondern ihnen genug Eigenständigkeit, Tiefe und überraschende Wendungen gibt. Ich bin neugierig – aber noch nicht ganz überzeugt.